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Back in Business again

Nach einem dreitägigen Aufenthalt in Minsk bin ich nun wieder zurück in Deutschland. Es war mein zweiter Aufenthalt in Weißrussland und mein Eindruck ist ungebrochen gut. Die Leute sind freundlich und das Essen ist durchweg ausgezeichnet.

Es gibt durchaus Eigenarten, die wir nicht gleich verstehen, aber es würde hier zu weit führen die Denkweise oder die Verhaltensweisen genauer zu beschreiben.

Die Reise an sich verlief ohne besondere Vorkommnisse, d.h. ich war am Montag morgens etwas später dran als ich meinen Arbeitskollegen abholen sollte, aber das war schnell vergessen. Die Fahrt nach Frankfurt schafften wir in einer Stunde und 45 Minuten und sogar ganz ohne Stau über die „neue“ A63. Am Flughafen selbst ist – Stand 19.03.2008 – alles ziemlich verbaut. Die Fahrt ins Parkhaus war hier noch das kleinste Problem 😉

Der CheckIn per elektronischem Ticket ist wirklich schick, aber wieso steht denn dort jemand vor den Automaten, „entreißt“ einem die Papiere und tippt dann für einen die Daten ins Terminal ? Macht die Dame am Schalter nicht exakt dasselbe ? Nun, streiten wir nicht über die Sinnhaftigkeit – jedenfalls war auch der CheckIn schnell überwunden und wir genossen erst einmal einen Kaffee.

Meine Freundin meinte es dermaßen gut und hatte mir das Handgepäck mit Essen vollgepackt. Die volle Ausstattung umfasste: 2 Käse-Weck. 6 Rohesser, 3 Birnen, 2 Bananen, 3 hartgekochte Eier, 2 Stücke Marmorkuchen. Notfalls wäre es also überhaupt kein Problem gewesen sich über die polnische Grenze durch zu schlagen, hätte es unerwartet Probleme gegeben 🙂

Wir suchten uns einen Sitzplatz und haben erstmal was gegessen, da ich auch nicht sonderlich Lust hatte dem Security Personal zu erklären, wieso ich die halbe Speisekammer im Gepäck habe. Der Security Check verlief für mich reibungslos, für meinen Kollegen nicht ganz so gut. Seine Frau hatte in dem Rucksack ein Taschenmesser vergessen. Sein Gesichtsausdruck war übrigens unbezahlbar 😀 Das Messer hat er dann einfach dort gelassen und wir sind zum Abflug-Gate gelaufen.

Lufthansa war die Fluggesellschaft der Wahl, nicht ganz billig, aber der Service war ausgezeichnet (ich bin auch schon mit Aeroflot und Siberia Airlines geflogen, aber hier konnte das Personal nur gebrochen englisch – von deutsch ganz zu schweigen 🙁 ). Etwas krank ist nur die Tatsache, dass man den normalen Hin- und Rückflug teurer bezahlt hätte als eine „Überkreuzbuchung“ mit fiktiven Hin- und Rückflügen, so dass jeweils 2 Hin- und 2 Rückflüge für uns gebucht wurden.

Die Landung war traditionell holprig, das mir persönlich die Landebahn in Minsk doch etwas „abgenutzter“ erschien als in Frankfurt. Immer wieder lustig ist auch der Versuch die Migrationskarte im Landeanflug auszufüllen. Die Eigenheiten des Zolls lasse ich mal dahingestellt, kurz gesagt ist es aber so, dass man immer den grünen Korridor nehmen sollte, wenn man nicht gerade > 10.000 US-$, Waffen, Uran oder weiss-der-Teufel-was mit sich führt. In Minsk dann endlich angekommen, fuhren wir zuerst ins Hotel zum dortigen CheckIn.

Die folgenden 2,5 Tage bedeuteten Arbeit, Arbeit, Arbeit, aber abends auch etwas Spaß in Form von Gesprächen und feinem Essen. Speis und Trank ist generell günstig zu bekommen, so musste ich für diverse Getränke insgesamt ca. 8-9 Euro berappen. Das Essen hatte die gastgebende Firma komplett bezahlt – ein feiner Zug, wie ich finde.

Für mich persönlich ist die Autofahrt mit das Spannendste; anschnallen ist in dem Land verpönt, ich mache es trotzdem. Eine Info am Rande: der Sprit kostet um die 0,80 Euro, die Versicherung ist günstig zu haben – wobei Anfänger genauso wie bei uns auch mehr zahlen – eine Steuer gibt es keine (es würde aber darüber nachgedacht).

Es gibt noch einiges mehr zu erzählen, aber das soll erst einmal genügen. Vielleicht komme ich über Ostern noch zu einem weiteren Artikel hierüber 😉

Anbei noch ein paar Eindrücke aus Minsk (einige Aufnahmen stammen von Kollegen, die vorher schon dort waren, genauer im August oder September letzten Jahres)
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Aktuelles / Business

Wie man leicht sehen kann, herrscht leider eine kleine Schreib-Pause. Nein, ich habe nicht schon die Lust am Bloggen verloren (nach 4 Tagen noch nicht 😉 ), sondern ich sitze hier geschäftlich in Minsk und das noch bis Mittwoch.

Es ist eine Erfahrung, die man sich mal antun kann, aber ausführlich werde ich dann morgen abend darüber berichten, wenn ich wieder zu Hause bin.

Also Daumen-Drücken, dass alles klappt !