Archiv für XDA comet

Zwischenupdate / Firefox für Netbooks optimieren

Dieser Post stellt ein kleines Lebenszeichen dar, dass ich noch da bin und mich weiter mit der Materie rund um Handys, Hardware & Software befasse 🙂

Leider komme ich in letzter Zeit nicht so recht zum Bloggen, was auch dem Beruf geschuldet ist. Es hat sich aber einiges getan seit meinem letzten Beitrag !

So habe ich bspw. vor einen Blogbeitrag über mein neues NAS (QNAP NAS TS-209II) zu schreiben, aber auch über mein Netbook – das Lenovo Ideapad S10e (der Beitrag wird gerade darauf getippt). Natürlich soll jedes Thema mit Tipps und Tricks garniert werden, so dass der geneigte Leser auch entsprechend Nutzen aus den Beiträgen ziehen kann.

Des Weiteren wurde mein o2 XDA comet ausgetauscht, da der alte leider nicht mehr zufriedenstellend funktionierte – auch hierzu habe ich noch einen Beitrag geplant.

Auch das hehre Ziel der „Windows Mobile aufpeppen“ Reihe habe ich noch nicht aufgegeben. Der zweite Teil steht zumindest in groben Zügen als Entwurf 😉

Als kleines Schmankerl – und damit dieser Beitrag nicht nur aus Ankündigungen besteht – hier ein Link zu einem Blogbeitrag, der beschreibt, wie man den Firefox auf einem Netbook am Besten optimiert, um den vorhanden Platz bestmöglich ausnutzen zu können.

Bis demnächst auf diesem Blog 🙂

XDA comet Windows Mobile 6.1

Heute morgen fand ich einen Kommentar von Rainer in meinem Blog:

Ich habe inzwischen von O2 die ANtwort bekommen:
“vielen Dank für Ihre E-Mail und das Interesse an unseren Produkten und Services.

Ein Softwareupdate für den o2 Xda Comet können bzw. dürfen wir aus lizenzrechtlichen Gründen derzeit leider nicht anbieten. Wir bedauern weiterhin, Ihnen keine positive Nachricht geben zu können. ….”

Das war es dann mit O2 für die Zukunft. Deutschland ist und bleibt eine Sevicewüste. und für O2 in der Wüste!

Damit mehren sich leider die Zeichen dafür, dass es wohl nie ein offizielles Windows Mobile 6.1 Update für den XDA comet geben wird. Mir stellt sich nur spontan die Frage, wieso es dann von MWG ein Update für den Atom Life (=XDA comet) gab ? Über die Hintergründe habe ich in diesem Artikel geschrieben. Sind die Lizenzbedingungen für den AJAP Raum so unterschiedlich zu den Lizenzbedingungen für den EMEA Raum ??

Ehrlich gesagt, bin ich langsam etwas enttäuscht von o2. Zuerst wird das Bonuspunkte-Programm eingestellt, welches ich für eine angemessene Art hielt, der zahlenden, konsumierenden und treuen Kundschaft etwas zurückgeben zu können. Nun folgt der nächste Rückschlag in der Form, dass ein bis vor einem 3/4 Jahr vertriebenes Gerät nicht mehr als updatewürdig erachtet wird ? Na dann warten wir mal bis zu nächsten Vertragsverlängerung – so sie denn kommt, liebe o2 – so sie denn kommt.

Windows Mobile Tool: Mortbuttons 2.6

Vor zwei Tagen wurde die Version 2.6 des Werkzeugs Mortbuttons veröffentlicht. Die Änderungen zur Version 2.5 (die ich bereits in früheren Artikeln vorgestellt habe) sind wenige, aber dafür umso erfreulicher:

V2.6

  • Unterstützung von Kontakten
  • Schnellere Übergangs-Animationen
  • Mehr Einstellungen für einzelne Menüs
  • Bessere Unterstützung von vom Benutzer hinzugefügten Menüs
  • Diverse kleinere Verbesserungen und Bugfixes
  • Einfaches Heute-Plugin

Das erste Merkmal, das mir ins Auge fiel ist die Unterstützung von Übergangsanimationen. Das verleiht der Anwendung ein viel griffigeres „Look and Feel“ und ist einfach nur angenehm anzusehen. Welche Effekte für welche Aktion genutzt werden sollen, ist individuell einstellbar. Zur Verfügung stehen „Dehnen/Quetschen“, „Wegschieben“, „Darüber schieben“, „Scheibenwischer“, „Überblenden“, „Würfel“, Links/Rechts/Oben/Unten oder einfach „Kein Übergang“. In Verbindung mit den festlegbaren Fingergesten erreicht man näherungsweise das Verhalten des HTC Home Plugins bzw. des HTC Cubes. Einfach genial !

Hier ein Video, das die Effekte zeigt (Sorry für die miserable Qualität, ein anderes Handy musste hierfür herhalten):

currenttodayEine weitere Neuerung ist die Platzierung auf dem Heute-Bildschirm mittels eines kleinen Plugins, das mitinstalliert wird. Da ich aber meinen Heute-Bildschirm bereits mittels rlToday angepasst habe (s. das Bild links), starte ich „Mortbuttons1“ direkt als Menü, so dass diese Lösung für mich leider etwas zu spät kommt 🙁

Die nützlichste Erweiterung in V2.6 ist jedoch die Unterstützung von Kontakten. Das bedeutet konkret, dass man einen Kontakt als Schnellwahl-Knopf in einem Menü platzieren kann. Hat man zu diesem Kontakt ein Bild gepflegt, wird dieses direkt als anzuzeigendes Symbol übernommen. Endlich ein „Quick-Dial“ ohne Schnörkel. Daumen hoch an den Entwickler für diese Erweiterung 😉 Standardmäßig wird man auch vor der Anwahl gefragt, ob man diese Nummer auch wirklich wählen möchte, dies kann man aber in den Einstellungen ausschalten. Jedoch gilt: vom Sicherheitsdenken her sehr gut.

Mit diesen Erweiterungen habe ich ganz neue Ideen für eine kleine Umgestaltung meines Heute-Bildschirms, worüber ich dann auch berichten werde.

Skyfire 0.8 BETA 2 / Opera mini 4.2

Da ich in letzter Zeit nicht so zum Schreiben komme, wie ich mir das wünsche hier mal ein kurzes Update und Lebenszeichen 😉

Opera hat den Opera mini in Version 4.2 veröffentlicht. Neuerungen sind Skinning, d.h. also einfach ein anderes Theme installieren. Des Weiteren wird daran gearbeitet Video-Inhalte verfügbar zu machen (Skyfire kann das ja schon 😉 ). Ebenso wurde an der Performance und dem Syncing (Verbindung von dem Desktop Browser und dem Opera Mini durch „Opera Link“) gefeilt. Peinlich: beim Klick auf den automatisch auf der Startseite platzierten Link „Free Downloads“ beendet sich der Browser ohne Meldung und reißt auch die Java VM mit in den Abgrund.

Skyfire hat seinen Browwser in der Version 0.8 BETA 2 veröffentlicht. Direkt offensichtliche Änderungen konnte ich nicht feststellen. Benutzer, die bereits eine vorige Version installiert haben, werden über das Update automatisch benachrichtigt. Das Update scheint also in die Kategorie Produktpflege zu gehören.

Skyfire 0.8 BETA vs. Opera Mobile 9.5 BETA 2 / IRIS Browser

Das Thema Webseiten-Betrachtung mit dem XDA comet beschäftigt mich ja nun eine geraume Zeit. Angefangen habe ich – wie wohl jeder Benutzer – mit den Bordmitteln, sprich dem Internet Explorer Mobile. Schnell erkennt man jedoch, dass dieser an seine Grenzen stößt, so dass man sich nach Alternativen umsieht. Auf der Suche nach dem Erlebnis mobilen Surfens bin ich an folgenden Lösungen vorbei gekommen:

Nun bin ich beim Skyfire gelandet, über den ich schon früher einmal berichtet hatte. Das BETA-Programm war jedoch bisher auf die USA beschränkt und man musste erst einmal verifiziert werden bevor man den Browser ausprobieren durfte. Dies hat sich nun Ende letzten, Anfang diesen Monats geändert, so dass dieser Browser nun jedermann zugänglich ist. Heute habe ich mir Skyfire einmal näher angesehen, daher möchte ich hier über meine ersten Eindrücke berichten.

Die Registrierung auf der Skyfire Webseite verwirrt, da man aufgefordert wird eine Mobiltelefonnummer anzugeben, die mit dem Ländercode „+1“ beginnt. Nach einigem Ausprobieren und mit dem Mut zur Lücke habe ich dann hier einfach eine fiktive Nummer angegeben, die auch akzeptiert wurde. In der nun folgenden Bestätigungsmail, die man auf die angegebene Adresse geschickt bekommt, ist ein Download-Link enthalten. Beim Klick auf diesen Link wird man auf eine Webseite geleitet, wo man aufgefordert wird ein Passwort zu wählen und dies zu bestätigen. Die nächste Seite präsentiert dann den Download-Link, der auf eine CAB-Datei verweist, sofern man den Windows Mobile 5/6 Download ausgewählt hat. Der Browser ist ansonsten noch für Symbian basierte Mobiltelefone verfügbar (N-/E-Series).

Die Installation des Browsers verläuft völlig unspektakulär. Positiv zu erwähnen ist, dass man gefragt wird, ob man Skyfire als den Default-Browser setzen möchte; im Gegensatz zu anderen Browsern (s. Opera mobile), die das einfach stillschweigend machen. Zum Abschluß der Installation wird man noch gefragt, ob man den Browser gleich starten möchte oder das lieber später tun möchte.

skyfire0001Der erste Start des Skyfire Browsers verlief – subjektiv betrachtet – sehr viel schneller als der des Opera mobile und des IRIS Browsers. Beim ersten Start wird man nach seiner Email-Adresse und seinem zuvor vergebenen Passwort gefragt, bei weiteren Starts aber nicht mehr. Links ist der Startbildschirm von Skyfire zu sehen. Die Geschwindigkeit bei Skyfire beschränkt sich nicht nur auf den Start, sondern wird konsequent fortgesetzt. Hierzu aber im Laufe des Artikels mehr. Während des Startvorgangs wird auch jedes Mal erneut der Browser authentifiziert, was unter vorsichtigen Menschen Bedenken auslösen könnte, was denn sonst noch so alles über die Leitung Richtung Skyfire-Server geht, aber gerade wenn das Angebot dünn ist, muss man wohl einen Tod sterben.

skyfire0002Es sei noch anzumerken, dass es übrigens von keinem der oben angesprochenen Browser den Quelltext gibt. Dies wird sich eventuell bessern, wenn es einmal den mobilen Firefox (Codename: Fennec) geben wird, aber hier scheint noch ein bisschen Zeit vergehen zu müssen.

Der Browser kann sein Herkunftsland nicht verbergen, was man bei Betrachtung des Startbildschirms feststellen kann. So wird man auf aktuelle landestypische Themen hingewiesen (Election 2008), auch das voreingestellte Wetter (Mountain View) und die verwendete Einheit (Fahrenheit) zeigen dies.

Die Bilder unten zeigen den Startbildschirm und natürlich auch die Benutzeroberfläche des Skyfire Browsers. Beginnt man mit der Eingabe einer URL, so schlägt Skyfire dem Anwender passende Ergebnisse vor, die, sofern man einen Vorschlag auswählt, zu einer Suchanfrage via Google oder Yahoo führt (s. letztes Bild der 4 Bilder unten).

skyfire_start1skyfire_start2skyfire_start3skyfire_suggest

Der Seitenaufbau in Skyfire ist sehr schnell, meines Erachtens nach deutlich schneller als bei den anderen von mir bisher genutzten Browsern. Des Weiteren beherrscht er Flash und JavaScript, so dass auch Web 2.0 Seiten keine größeren Probleme bereiten sollten; das muss aber noch im Detail ausgetestet werden. Ein kurzer Test mit youtube zeigte aber schon vorab, dass Flash-Filme und dynamische Webinhalte kein Problem darstellen. Wer mit einem mobilen Endgerät schon einmal versucht hat auf Seiten wie youtube zu kommen ohne deren eingeschränkte Mobilseiten zu benutzen, weiss wovon ich rede.

skyfire_youtube1skyfire_youtube2skyfire_youtube3

Sehr angenehm hingegen ist, dass es keine lästigen Speicherfehlermeldungen (Out of memory) gab und der Browser auch bei komplexen Webseiten (z.Bsp.: heute.de) nicht in die Knie ging oder das Gerät kontinuierlich langsamer wurde. Anhand des Beispiels von Spiegel Online kann man sich nun den Browser einmal in Aktion ansehen:

Spiegel Online in Skyfire (Übersichtsmodus)Zoomvorgang nach Doppeltap mit StylusZoom auf SeitenausschnittFullscreen Modus

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist der Fullscreen-Modus, der das Platzangebot optimal ausreizt, indem er die obere und untere Leiste von Windows Mobile ausblendet und unten nur zwei kleine Buttons zu sehen sind. Oben links hat man die Möglichkeit den Fullscreen-Modus wieder zu verlassen (das kleine Dreieck). Opera Mobile 9.5 BETA x geht hier ähnliche Wege, zeigt aber nur eine Schaltfläche unten rechts semi-transparent an. Der IRIS Browser kann in dem Modus leider nicht 100% überzeugen, da er die untere Leiste von Windows Mobile eingeblendet ließ.

Als Fazit meiner bisherigen Erfahrungen kann ich sagen, dass der Skyfire-Browser meiner Vorstellung des mobilen Surfens bisher am nächsten kommt. Die Schnelligkeit und Genügsamkeit gerade auf einem Gerät mit wenig RAM wie dem XDA comet lassen einen die Skepsis, die man sich mit anderen Browsern „erarbeitet“ hat, vergessen. Daher kann ich den geneigten Leser nur einladen selbst seine Meinung zu bilden und sich den Browser einmal zu installieren – ich denke, es lohnt sich. Endlich ein mobiles Surf-Erlebnis ohne einen gravierenden Nachteil in Kauf nehmen zu müssen.

Derzeit tut sich auf dem Gebiet des mobilen Surfens recht viel. Man munkelt auch von einer neuen Internet Explorer 6 Mobilversion, die Mozilla Foundation arbeitet an Fennec und die anderen Hersteller verbessern ihre Browser kontinuierlich. Bleibt nur zu hoffen, dass sie die breite Masse der PocketPC/Smartphone Benutzer, die wenig RAM ihr Eigen nennen, nicht vergessen. Nicht jeder Benutzer hat einen HTC mit über 256 MB RAM 😉 Warten wir also ab, was uns die Zukunft bringt.

Kommentare und Anregungen sind willkommen.

Windows Mobile: Tücken, Upgrades, Betriebssystem

Steigt man von einem Mobiltelefon mit proprietärem Betriebssystem auf ein Betriebssystem mit völlig anderm Bedienungsansatz so hat man anfangs seine Schwierigkeiten, man findet sich aber nach einer gewissen Zeit zurecht. Hierbei hat jedes Betriebssystem eines Mobiltelefons / eines Herstellers gewisse Marotten (von manchen als Fehler, von anderen als Feature verkauft) über die man stolpern kann – so auch bei Windows Mobile.

Hier eine kleine Zusammenstellung der Eigenarten, die mir spontan einfallen:

  • Verzögerungszeit beim Transfer von flüchtigem in persistenten Speicher
    • Empfängt man bspw. eine SMS oder einen Telefonanruf und man macht entweder einen Softreset bzw. das Mobiltelefon stürzt einem einmal ab, so ist die SMS bzw. der Anruf in der Historie verloren. Dem kann man entgegenwirken, wenn man das Gerät zuvor einmal ausschaltet (Hibernate) mittels des Ein-/Ausschalters oben rechts.
  • das Registry-Konzept wurde auch für Windows Mobile übernommen. Jede Installation/Deinstallation hat das Potential hier Spuren zu hinterlassen und das System instabil zu machen
  • Programme laufen im Hintergrund weiter, werden sie über das „X“ geschlossen, Programme mit „ok“ werden beendet (hier empfehle ich Oxios Hibernate und Oxios CloseApps).

Abgesehen hiervon ist es so, dass jeder Hersteller die Möglichkeit hat sich ein eigenes ROM zu erstellen (ROM cooking). o2 bspw. hat im XDA comet ein „Extended ROM“, das man auch sichtbar machen kann – hierzu aber später mehr. Generell hat sich mittlerweile herauskristallisiert, dass das o2 XDA comet ROM nicht unbedingt das beste ROM ist. In Asien heißt der XDA comet ATOM LIFE und es ist von o2 Asia auch bereits ein neues ROM mit WinMo 6.1 als Basis verfügbar. Wieso o2 hierzulande einen anderen Namen gewählt hat, ist mir persönlich völlig schleierhaft. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es o2 Asia nicht mehr gibt und der Support für die Region auf die „Mobile & Wireless Group“ (MWg) in Singapur überging.

Die (hoffentlich bald) folgenden Artikel werden sich mit Thema Windows Mobile aufpeppen – Teil 2, der Upgrade-Prozedur auf dem XDA comet mittels miniSD-Karte sowie dem ROM-Cooking befassen.

Opera Mobile 9.5 Beta 2

Es gibt eine neue Version des Opera Mobile Browsers in Form der Version 9.5 Beta 2. Hervorgehoben wurden viele Verbesserungen, so soll etwa der Browser an sich 2.5 Mal schneller als der Internet Explorer Mobile rendern. Das „Look and Feel “ soll neue Maßstäbe setzen (gegenüber der Beta 1 hat sich nicht viel verändert). Neu scheint auch die Unterstützung sog. Des Weiteren werden nun auch die vom Desktop her bekannten Opera Widgets unterstützt.

Wer nun allerdings hofft, dass der „Out of memory“ Bug verschwunden sei, der irrt gewaltig. Dieser doch schwerwiegende Punkt macht den Browser für den Einsatz auf meinem XDA comet unbrauchbar, da hier die Meldung – je nach Webseite – alle 10 Sekunden kommt. Dann wird das Gerät langsam träge und reagiert nur noch schkeppend. Im schlimmsten Fall ist ein Softreset notwendig. Opera scheint sich also eher auf die nächste Generation der PocketPCs, die mit mehr als 64 MB RAM protzen können, zu konzentrieren.

Für die Upgrade-Willigen noch ein Hinweis: Die vorige Version des Opera Mobile muss deinstalliert werden !

Fazit: ich bleibe vorerst bei meinem IRIS Browser, der zuverlässiger arbeitet als der Opera Mobile; zumindest auf Geräten mit wenig RAM tut er das. Gespannt warte ich auch auf die kommende Version des Firefox Mobile (Codename:Fennec). Eine frühe Alpha-Version existiert bereits, lässt sich bisher aber nur auf dem Nokia N810 ausführen.

XDA comet LED Farben

Die LED des XDA comet signalisiert gewisse Zustände, allerdings scheint dies bei manchen Benutzern noch Fragen offen zu lassen. Ich habe mir daraufhin das Handbuch (Stand 03/2008) angesehen und festgestellt, dass die LED-Farben dort teils schlicht und ergreifend falsch aufgelistet sind. So ist die LED während des Ladevorgangs nicht gelb-braun, sondern dauerhaft rot. Des Weiteren hatte ich einen Referrer auf meiner Seite, der wohl das Problem hatte, dass die LED dauerhaft rot blinkt. Daher nun eine kleine Zusammenfassung, was die LED-Farben bedeuten und wie sich sich äußern:

  • Grün blinkend: Telefon ist an und mit dem Netzwerk verbunden
  • Blau blinkend: Bluetooth ist angeschaltet
  • Gelb blinkend: WiFi ist angeschaltet
  • Rot blinkend: ein Ereignis ist eingetreten (SMS, MMS, Email, Erinnerung, verpasster Anruf)
    Dies ist aber auch unter Einstellungen > Sounds & Benachrichtigungen teils an-/abschaltbar
  • Dauerhaft rot: Batterie wird geladen / Ladevorgang

An sich keine schwierige Sache, daher war ich mir nicht sicher, ob es sich lohnt darüber zu schreiben; sollte es dennoch weiterhelfen…

Hardreset des o2 XDA comet

Gestern war es dann soweit. Da ich im Rahmen der Tests zum Aufpeppen von Windows Mobile etliche Versuche gestartet hatte, war mein Windows Mobile leider etwas in Mitleidenschaft gezogen worden. Das äußerte sich in Form von langsamer Benutzeroberfläche oder sogar temporärem Einfrieren des Geräts. Nach einigen Recherchen im Internet habe ich herausgefunden, dass es wohl Gang und Gäbe ist, dass man seinen PocketPC (je nach Installations-/Deinstallationsfrequenz) wohl mal hart zurücksetzen muss.

Wie läuft nun so ein Hardreset des XDA ab ? Das Handbuch von o2 ist hier leider etwas irreführend. Daher hier die Liste der durchzuführenden Aktionen:

  • Drücken und Halten des Ein-/Ausschalters
  • Drücken der Softreset Einkerbung mit dem Stylus (Ein-/Ausschalter weiterhin halten)
    Anmerkung: Hier liegt die Unschärfe. Viele Benutzer – wie ich – werden nach dem Softreset den Ein-/Ausschalter loslassen. Macht man das, startet das Gerät wie gewohnt neu, macht aber wirklich nur einen Softreset.
  • Gerät startet neu, das Gerät weist auf Englisch darauf hin, dass ein Clean boot ausgeführt werden wird. Ab dem Hinweis kann man dann den Ein-/Ausschalter loslassen.
    Anmerkung:
    Hierfür soll man die Tasten SEND + END („Press SEND + END Key“) gleichzeitig drücken. Versäumt man dies, wird nur ein Softreset durchgeführt.

Danach startet das Gerät neu und stellt den Auslieferungszustand beim Starten wieder her. Vielen wird sich nun die Frage stellen, welche denn die SEND + END Tasten sein sollen ? Mir persönlich stellte sich zumindest die Frage – zumal auf diese Folgeprozedur im o2 Handbuch nicht hingewiesen wird. Daraufhin habe ich etwas ratlos das Gerät angeblickt, welches nach einer gewissen Zeitspanne ohne entsprechende Tastendrücke wie bei einem Softreset startet, d.h. das Gerät wird noch nicht zurückgesetzt – immerhin ein sinnvoller Sicherungsmechanismus. „Google ist dein Freund“ dachte ich mir und fand auf den Microsoft-Seiten den Hinweis, dass damit die Gespräch-Annahme (grüne Taste) und Auflegen-Taste (rote Taste) gemeint sind.

Daraufhin habe ich die Hardreset-Prozedur noch einmal durchgeführt und das Gerät auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Vor dem Hardreset habe ich natürlich noch einige Daten gesichert, zumal hier alles verloren geht. Das Wiederherstellen der Daten war danach innerhalb einer Stunde erledigt.

Ich möchte den geneigten Lesern nun keine Angst machen, so dass sie nicht ausprobieren, was denn so an Software brauchbar ist und was nicht. Allerdings möchte ich mit den Artikeln zu essentiellen Werkzeugen unter Windows Mobile und wie man selbiges etwas besser bedienbar macht (aufpeppt) den Lesern Irrwege ersparen. Es reicht ja, wenn einer von vielen mal einen Hardreset machen muss 🙂

An dieser Stelle auch der Hinweis, dass die „Windows Mobile aufpeppen“ Reihe natürlich noch fortgesetzt wird, dazu aber im letzten Monat leider nicht viel Zeit übrig war – mea culpa.

Zum Thema Datensicherung möchte ich noch herausstreichen, dass der Synchronisierungs-Dienst von o2 große Klasse ist. Dieser Dienst hat mir beim Portieren der Daten von meinem alten Handy auf den XDA comet sehr gute Dienste geleistet und auch jetzt nach dem Hardreset war es ein Leichtes Kontakte und Termine wieder herzustellen. Daher der wirklich gut gemeinte Rat an die Leser diesen Dienst auch zu nutzen, es lohnt sich.

Windows Mobile aufpeppen – Teil 1

Heute möchte ich die schon oft angesprochene Artikelreihe „Windows Mobile aufpeppen“ beginnen. Diese Artikel-Reihe soll meinen Weg durch ein Geflecht aus verschiedensten Werkzeugen und Ansätzen widerspiegeln, aber auch einige Irrwege und Probleme aufzeigen. Generelles Ziel ist es jedoch immer Windows Mobile durch nützliche und optisch ansprechende Werkzeuge zu erweitern.

An was misst man heutzutage die Bedienbarkeit eines Mobiltelefons ? Nun ich denke an neuartigen Bedien-Konzepten und -ideen, die man so noch nicht gesehen hat und die viel Funktionalität in wenige Aktionen verpacken können. Der Wunsch meinen XDA comet mit Standard Windows Mobile aufzupeppen keimte erstmals auf als ich die Bedienoberflächen von HTC und von Apple’s iPhone sah. Kurze Zeit später begann dann die Suche nach Programmen, die Teile dieser Funktionalität – vielleicht sogar aus beiden Welten – auf meinen XDA brachten.

Beginnen möchte ich mit dem Ansatz Windows Mobile dem iPhone „Look and Feel“ näher zu bringen. Markantes Zeichen beim Einschalten des iPhone ist der Slide2Unlock Bildschirm. Durch eine kleine Google-Exkursion fand ich verschiedene Werkzeuge, aber wie so oft im PDA-/PPC-Bereich wird für jedes Fitzelchen Software ein teils unverschämter Preis verlangt. Dann bin ich auf das Forum bei xda-developers gestolpert und siehe da, es gibt dort Tools, Hilfe und Rat für die verschiedensten Belange im XDA Segment. Gefunden habe ich dort das Tool „S2U2“ von A_C, das neben zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten auch ein Skinning des Startbildschirms erlaubt. Daneben kann es den nächsten Termin, die Zahl der verpassten Anrufe und empfangenen SMS zentral gebündelt beim Einschalten präsentieren. Ferner bietet es die Option Anrufer und deren ggfs. hinterlegten Bilder Bildschirm-füllend bei eingehendem Anruf anzuzeigen, so dass man im Falle eines hinterlegten Bildes schnell sehen kann, wer gerade durchklingelt. Auch die Anzeige von Wetterinformationen (hier und hier) ist auf diesem Startbildschirm möglich. Hierzu bedient es sich verschiedener Tools, die aber bereits installiert sein müssen oder es liest einen definierten Registry-Key und wertet diesen aus. Dies erlaubt es auch anderen Programmen – etwa Mortscripts (hierzu mehr in einem anderen Artikel) – Wetterinformationen zu analysieren und S2U2 bereit zu stellen. Alles in allem ein nützliches und optisch ansprechendes Tool mit vielen Anpassungsmöglichkeiten.

Hat man nun Slide2Unlock auf dem iPhone betätigt so gelangt man auf eine Schnellstart-Bildschirm, wobei man auch durch verschiedenartig gegliederte Seiten blättern kann. Dies bildet unter Windows Mobile das Werkzeug iFonz. Beim Start eines Programms oder einer Verknüpfung wird eine Übergangsanimation angezeigt und das gewünschte Programm erscheint. Allerdings hat der Flair dann auch sein Ende, denn man landet wieder in der Realität – sprich der Windows Mobile Oberfläche. Funktional gesehen kann iFonz mit frei definierbaren Startleisten und mehreren Seiten dienen. Die Zahl der Termine und SMS kann auch angezeigt werden. Man kann also bis zu einem gewissen Grad einen Look and Feel des iPhone nachahmen.

Kommen wir aber nun zu dem HTC-Ansatz und wie er sich unter Windows Mobile simulieren lässt. Markantestes Merkmal der Bedienung ist sicher der Cube, einer Oberfläche, der man durch links und rechts Bewegen des Fingers Leben einhauchen kann. Dabei wird durch eine Kubus-Animation zwischen verschiedenen Seiten hin- und hergeblättert. Man hat so Zugriff auf Kontakte / Favoriten, Musik / Videos /Fotos und verschiedenen Links wie CommManager oder SMS etc. Dies wird von diversen Tools nachgeahmt, diese setzen aber teilweise ressourcenhungrige Erweiterungen voraus (flashlite, Compact Framework). Daher kam für mich letzten Endes nur der HTC Cube Clone SCLPC++ in Frage. Die Konfiguration erfolgt ohne weitere Hilfsmittel über INI-Dateien. Die Animationen sind flüssig und der Kubus reagiert sofort. Negativ aufgefallen ist die Verwendung einer OpenGL-Library, die einen Hinweis einblendet, da sie nicht lizenziert ist.

Weiteres Merkmal ist das Heute-Bildschirm-Plugin von HTC, das einem Zugriff auf Telefonate, SMS und Mail sowie Wetter und Quickdial (hinterlegte Kontakte, die man direkt vom Heute-Schirm aus anwählen kann) bietet. Hierzu werden Tabreiter verwendet, durch die man blättern kann. Unter Windows Mobile kann man dies durch die Verwendung von rlToday sowie einem hierfür angepassten Skin (im RL-Forum findet man auch eine an QVGA angepasste Version des Skins) und verlinkten Mortscripts erreichen.

Zu der nicht ganz unspannenden Frage, wieso ich die Werkzeuge, die das iPhone nachahmen nicht mehr benutze kann ich nur sagen, dass S2U2 über 1 MB Speicher auf meinem XDA comet verbraucht hat. Das ist für einen PDA/PPC, wo Speicher eh ein kostbares Gut ist, einfach zuviel. Die iFonz Oberfläche habe ich irgendwann auch abgeschaltet, da der Flair der Integration ab einem gewissen Grade verflogen ist und es manchmal auch etwas träge wirkte. Gerade beim Start des XDAs überschnitten sich häufig PIN-Eingabe und die iFonz Oberfläche. Den HTC Cube Clone habe ich ob seiner unkomfortablen Konfiguration und der Meldung der OpenGL Bibliothek auch wieder vom XDA entfernt.

currenttodayWas man aber anpassen kann und was auch nahtlos in Windows Mobile integriert wird, sind die sog. Motive. Beim XDA comet ist das Motiv „Swirl“ voreingestellt, das sich mit der Farbe Blau in Szene setzt. Ich persönlich bevorzuge hier eher ein Motiv, das sich am HTC bzw. am neuen HTC Diamond orientiert, sprich sich vermehrt dunklen Farben bedient. Ein Theme „Black WM6 Theme“ kann man sich frei hier herunterladen, ein Theme „HTC Diamond Theme“ hier. Wie diese Motive aussehen kann man sich in früheren Beiträgen hier und hier (respektive auf dem Bild links) ansehen. Wer es lieber bunter mag, kann sich auch auf den verlinkten Seiten mit den Themes gerne einmal umsehen, ob das Passende für ihn dabei ist.

Soviel erst einmal als Auftakt zu der Artikelreihe. Wem meine Ausführungen nicht zusagen, sprich sich die Geschmäcker unterscheiden, kann sich vielleicht einige Anregungen mitnehmen. Ansonsten reden wir hier über ein als subjektiv einzustufendes Thema. Geschmäcker sind nun einmal verschieden 😉 Dennoch hoffe ich, dass es gefällt.

Im nächsten Artikel hierzu werde ich Plugins für den Heute-Bildschirm vorstellen und was an diesen – in meinen Augen – gut oder schlecht ist. Ziel der Artikelreihe wird es sein den Weg zu meinem jetzigen Heute-Bildschirm zu beschreiben, so dass man ab da selbst kreativ tätig werden kann.