Archiv für Reisen

Kapverdische Inseln (Cabo Verde / Sal)

Wie in meinem früheren Beitrag „Wieder auf Sendung“ versprochen, folgen nun endlich einige ausgewählte Bilder zu dieser Reise 😉

Der Abflug erfolgte von Düsseldorf, was ca. 3 Auto-Stunden von uns entfernt ist. Glücklicherweise mussten wir uns nicht mit Bus und Bahn fortbewegen, sondern wurden gefahren – an dieser Stelle nochmal vielen Dank hierfür an meine Mutter ! Zum Flughafen Düsseldorf möchte ich aber noch eins los werden: WTF ?!?! Wer hat denn bitte dort die Parkhäuser und die Zufahrtswege geplant ? War dieser Mensch auf Drogen ? Wollte er es uns nur besonders spannend gestalten ? Also bis jetzt rangiert dieser Flughafen auf einem der letzten Plätze der von mir bekannten Flughäfen.

Die Flugzeit betrug 6 Stunden, wobei wir auf dem Hinflug einem Zwischenstopp in Gran Canaria machten. Das lag ganz einfach daran, dass die Maschine mit 189 Personen nicht die ganze Strecke an einem Stück wegen Treibstoffmangel schaffte. Auf dem Rückflug waren es „nur“ noch 5 Stunden, da hier mit 140 Personen kein Zwischenstopp gemacht werden musste.

Sollte man sich zu einer Reise auf diese Inseln entschließen, so muss man sich darüber im Klaren sein, dass es sich um das viert-ärmste Land dieser Welt handelt, d.h. die Menschen dort leben in vergleichsweise ärmlichen Verhältnissen; man sieht Dinge und erlebt Situationen, die uns unseren Luxus bewusst werden lassen. Die Menschen dort sind durchweg alle freundlich und nett. Sie freuen sich über jeden Touristen (und versuchen ihm natürlich auch was zu verkaufen 😉 ).

Tourismus ist der wirtschaftliche Wachstumsfaktor in diesem Land, wobei er nur auf wenigen Inseln in Form von Anlagen und Hotels konzentriert zu finden ist. Laut Aussagen unseres Tourenführers kommen derzeit ca. 300.000 Touristen ins Land – und die Leute freuen sich darüber und hoffen, dass es auch noch mehr wird, ermöglicht es ihnen doch Arbeit und Einkommen; sie müssen ihre Insel(n) nicht mehr verlassen, wie es früher häufig der Fall war.

Auf der Insel Sal angekommen, hakten wir an den ersten beiden Tagen das kulturelle Pflichtprogramm in Form von Fahrten in den Nachbarort mit einem einheimischen Führer sowie mit einer Inseltour zur Ansicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab. Danach waren nur noch Sonne, Strand und Meer angesagt.

Hier nun ein paar Bilder vom Urlaub in reduzierter Auflösung; Beschreibungen zu den Bildern werden nach und nach ergänzt. Sorry für die etwas holprige NextGen Integration in diesen Artikel, aber ich muss noch etwas „feintunen“ 😉

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Wieder auf Sendung

Nach 14 Tagen der Abstinenz von Computern, Autos und Training melde ich mich aus dem Urlaub zurück. Es gibt soviel zu berichten und um die 300-400 Bilder 😉 Leider konnte ich letzte Nacht auf dem Flug nur eine Stunde dösen, so dass ich ziemlich geplättet bin, aber Details und Bilder folgen noch !

Außerdem muss ich mich noch durch meine Emails und RSS Feeds quälen (allein heise online hat > 560 Feeds gespeichert; da werde ich wohl über die ersten 50 nicht hinauskommen und den Rest als gelesen markieren 🙁 ).

In 14 Tagen wieder auf Sendung…

Hallo zusammen,

hiermit melde ich mich für die nächsten 14 Tage ab. Es geht heute in Urlaub und ich hoffe doch mal, dass ich nichts beim Packen vergessen habe 🙂 Nachdem ich wieder da bin, gibt es Erfahrungsberichte und viele Bilder 😉

Hier geht es hin:

sal

Back in Business again

Nach einem dreitägigen Aufenthalt in Minsk bin ich nun wieder zurück in Deutschland. Es war mein zweiter Aufenthalt in Weißrussland und mein Eindruck ist ungebrochen gut. Die Leute sind freundlich und das Essen ist durchweg ausgezeichnet.

Es gibt durchaus Eigenarten, die wir nicht gleich verstehen, aber es würde hier zu weit führen die Denkweise oder die Verhaltensweisen genauer zu beschreiben.

Die Reise an sich verlief ohne besondere Vorkommnisse, d.h. ich war am Montag morgens etwas später dran als ich meinen Arbeitskollegen abholen sollte, aber das war schnell vergessen. Die Fahrt nach Frankfurt schafften wir in einer Stunde und 45 Minuten und sogar ganz ohne Stau über die „neue“ A63. Am Flughafen selbst ist – Stand 19.03.2008 – alles ziemlich verbaut. Die Fahrt ins Parkhaus war hier noch das kleinste Problem 😉

Der CheckIn per elektronischem Ticket ist wirklich schick, aber wieso steht denn dort jemand vor den Automaten, „entreißt“ einem die Papiere und tippt dann für einen die Daten ins Terminal ? Macht die Dame am Schalter nicht exakt dasselbe ? Nun, streiten wir nicht über die Sinnhaftigkeit – jedenfalls war auch der CheckIn schnell überwunden und wir genossen erst einmal einen Kaffee.

Meine Freundin meinte es dermaßen gut und hatte mir das Handgepäck mit Essen vollgepackt. Die volle Ausstattung umfasste: 2 Käse-Weck. 6 Rohesser, 3 Birnen, 2 Bananen, 3 hartgekochte Eier, 2 Stücke Marmorkuchen. Notfalls wäre es also überhaupt kein Problem gewesen sich über die polnische Grenze durch zu schlagen, hätte es unerwartet Probleme gegeben 🙂

Wir suchten uns einen Sitzplatz und haben erstmal was gegessen, da ich auch nicht sonderlich Lust hatte dem Security Personal zu erklären, wieso ich die halbe Speisekammer im Gepäck habe. Der Security Check verlief für mich reibungslos, für meinen Kollegen nicht ganz so gut. Seine Frau hatte in dem Rucksack ein Taschenmesser vergessen. Sein Gesichtsausdruck war übrigens unbezahlbar 😀 Das Messer hat er dann einfach dort gelassen und wir sind zum Abflug-Gate gelaufen.

Lufthansa war die Fluggesellschaft der Wahl, nicht ganz billig, aber der Service war ausgezeichnet (ich bin auch schon mit Aeroflot und Siberia Airlines geflogen, aber hier konnte das Personal nur gebrochen englisch – von deutsch ganz zu schweigen 🙁 ). Etwas krank ist nur die Tatsache, dass man den normalen Hin- und Rückflug teurer bezahlt hätte als eine „Überkreuzbuchung“ mit fiktiven Hin- und Rückflügen, so dass jeweils 2 Hin- und 2 Rückflüge für uns gebucht wurden.

Die Landung war traditionell holprig, das mir persönlich die Landebahn in Minsk doch etwas „abgenutzter“ erschien als in Frankfurt. Immer wieder lustig ist auch der Versuch die Migrationskarte im Landeanflug auszufüllen. Die Eigenheiten des Zolls lasse ich mal dahingestellt, kurz gesagt ist es aber so, dass man immer den grünen Korridor nehmen sollte, wenn man nicht gerade > 10.000 US-$, Waffen, Uran oder weiss-der-Teufel-was mit sich führt. In Minsk dann endlich angekommen, fuhren wir zuerst ins Hotel zum dortigen CheckIn.

Die folgenden 2,5 Tage bedeuteten Arbeit, Arbeit, Arbeit, aber abends auch etwas Spaß in Form von Gesprächen und feinem Essen. Speis und Trank ist generell günstig zu bekommen, so musste ich für diverse Getränke insgesamt ca. 8-9 Euro berappen. Das Essen hatte die gastgebende Firma komplett bezahlt – ein feiner Zug, wie ich finde.

Für mich persönlich ist die Autofahrt mit das Spannendste; anschnallen ist in dem Land verpönt, ich mache es trotzdem. Eine Info am Rande: der Sprit kostet um die 0,80 Euro, die Versicherung ist günstig zu haben – wobei Anfänger genauso wie bei uns auch mehr zahlen – eine Steuer gibt es keine (es würde aber darüber nachgedacht).

Es gibt noch einiges mehr zu erzählen, aber das soll erst einmal genügen. Vielleicht komme ich über Ostern noch zu einem weiteren Artikel hierüber 😉

Anbei noch ein paar Eindrücke aus Minsk (einige Aufnahmen stammen von Kollegen, die vorher schon dort waren, genauer im August oder September letzten Jahres)
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