Archiv für Software

Zwischenupdate / Firefox für Netbooks optimieren

Dieser Post stellt ein kleines Lebenszeichen dar, dass ich noch da bin und mich weiter mit der Materie rund um Handys, Hardware & Software befasse 🙂

Leider komme ich in letzter Zeit nicht so recht zum Bloggen, was auch dem Beruf geschuldet ist. Es hat sich aber einiges getan seit meinem letzten Beitrag !

So habe ich bspw. vor einen Blogbeitrag über mein neues NAS (QNAP NAS TS-209II) zu schreiben, aber auch über mein Netbook – das Lenovo Ideapad S10e (der Beitrag wird gerade darauf getippt). Natürlich soll jedes Thema mit Tipps und Tricks garniert werden, so dass der geneigte Leser auch entsprechend Nutzen aus den Beiträgen ziehen kann.

Des Weiteren wurde mein o2 XDA comet ausgetauscht, da der alte leider nicht mehr zufriedenstellend funktionierte – auch hierzu habe ich noch einen Beitrag geplant.

Auch das hehre Ziel der „Windows Mobile aufpeppen“ Reihe habe ich noch nicht aufgegeben. Der zweite Teil steht zumindest in groben Zügen als Entwurf 😉

Als kleines Schmankerl – und damit dieser Beitrag nicht nur aus Ankündigungen besteht – hier ein Link zu einem Blogbeitrag, der beschreibt, wie man den Firefox auf einem Netbook am Besten optimiert, um den vorhanden Platz bestmöglich ausnutzen zu können.

Bis demnächst auf diesem Blog 🙂

Standby und seine Tücken

In letzter Zeit benutze ich verstärkt die Standby Möglichkeit meines PC, so dass ich eine kürzere Bootzeit genießen kann und das bei geringerem Stromverbrauch. Leider funktioniert das aber nicht bei jeder Kombination von Hardware, jedoch bei meiner Hardware durchaus. Hier ist man immer einer gewissen Unsicherheit ausgesetzt, ob es denn nun mit der Hardware-Zusammenstellung funktioniert oder nicht.

Eine Unschönheit beim Standby ist nun bei mir, dass nach dem Aufwachen der Lüfter der Graphikkarte (Geforce XFX 7800 GT Xtreme) auf hohen Touren läuft und somit sehr deutlich hörbar ist. Recherchiert man im Internet, so stellt man schnell fest, dass nVidia bei dieser Graphikchip Reihe wohl einen Bug im Treiber hat, den sie bis heute nicht behoben haben 🙁

Man hat also nun zwei Möglichkeiten:

  1. weiterarbeiten und dabei irgendwann die Nerven zu verlieren ob des Lüfters der Graphikkarte
  2. Benutzung eines Tools wie RivaTuner (bei Guru3D) oder NTunes (bei Chip Online) um die Lüfterdrehzahl zu regeln

Ich benutze derzeit den RivaTuner, wo man diese Einstellungen unter „Driver Settings“ -> „Customize“ -> „System settings“ -> „Fan“ und dort aus der Combobox „auto control“ auswählen kann. Nach dem Aufwachen aus dem Standby ist hier „direct control“ aktiv, was die Existenz des Bugs im Treiber bestätigt. Nach Rücksetzen der Einstellungen auf „auto control“ und anschließendem Bestätigen verhält sich der Lüfter wieder zivilisiert 😉

Diese Methode ist leider etwas umständlich, aber eine 100% optimale Lösung scheint es hier nicht zu geben.

Dropbox – Synchronisation leicht gemacht

Im Internet gibt es mittlerweile einige Dienste, die einem kostenlos Speicherplatz zur Verfügung stellen. Hierbei schwankt dir Größe des zur Verfügung gestellten Speicherplatzes von Dienst zu Dienst. So sind es bspw. bei GMX im Basispaket, das kostenlos ist, 1 Gb beträgt, bei Hotmail (Microsoft’s Skydrive) sind es 25 Gb, jedoch kann man nur Dateien bis zu 50 Mb an einem Stück hochladen. Richtig transparent ist jedoch keine der beiden Lösungen, da man immer wieder über den Browser gehen muss.

Dropbox TrayiconVor ein paar Tagen bin ich nun auf Dropbox gestoßen. Dieser Dienst stellt einem kostenlos 2.2 Gb und ein Programm, das für Windows, Linux und MacOS zur Verfügung. Dieses Programm wird in der System-Tray angezeigt, überwacht einen Ordner und synchronisiert diesen sobald sich dessen Inhalt ändert. Natürlich ist es auch möglich weiterhin über das Browser-Interface zu gehen. Hiermit kann man dann bspw. Inhalte von zu Hause überall verfügbar machen und auch umgekehrt. Ebenso kann man Dateien der Öffentlichkeit freigeben und diese dann per Link an Freunde senden, so dass sie sich die Dateien runterladen können.

Alles in allem ist Dropbox eine wunderbare Möglichkeit Dateien auf mehreren Rechner synchron zu halten und dabei den Vorteil zu nutzen diese auch als Backup hinterlegen zu können.

Windows Mobile – nützliche Tools

Wie man an der Historie der Blogeinträge ersehen kann, komme ich nicht wirklich oft zum Bloggen. Daher werde ich versuchen mich in der Frequenz meiner Beiträge zu beschränken, dafür aber dann – so hoffe ich – nützliche Beiträge veröffentlichen 😉

Der heutige Blog-Beitrag befasst sich mit einer Reihe von Tools, die ich auf meinem XDA comet benutze und zu denen es in letzter Zeit Updates gab. Beginnen möchte ich mit dem Skyfire Browser, der nun für alle freigegeben wurde und in der Version 0.9 erschienen ist.

Ebenso gab es für den IRIS Browser ein Update, der diesen subjektiv betrachtet deutlich haptischer werden lässt, sprich er reagiert flüssiger auf Eingaben. Auf Mobilgeräten mit deutlich mehr RAM ist er sicher der Kandidat der Wahl, zumal er auch Tabbing beherrscht.

Heute Bildschirm mit Google SearchGoogle hat ein Update seiner WinMo Software Google Maps herausgegeben. Erschienen ist das Tool nun in Version 3.0.0.12 erschienen. Eine Neuerung ist u.a. die Möglichkeit Verkehrsinformationen in der angezeigten Map einzublenden. Eine weitere nützliche Software von Google ist die Google Suche, die sich auf dem Heute-Bildschirm installiert. Von dort aus hat man die Möglichkeit auf alle Dienste direkt zuzugreifen.

Für den Kontaktlisten-Ersatz iContact gab es ein Update auf Version 0.91. Zur Erinnerung: iContact erlaubt die Anzeige der Kontakte in Form einer Liste, die man mit dem Finger bedienen kann. Insgesamt lassen sich die Kontakte so sehr viel leichter durchforschen.

Wer mit dem WinMo-Wecker nicht zufrieden ist und hier insbesondere eine „Snooze“-Funktion vermisst, sollte sich G-Alarm ansehen. Die Software erlaubt eine Vielzahl von Optionen. Für die ganz hartgesottenen Morgenmuffel gibt es die Möglichkeit den Alarm so zu konfigurieren, dass man zuerst eine Aufgabe oder ein Rätsel lösen muss, bevor man den Alarm abstellen kann. Eine echte Herausforderung, wenn man gerade aufgewacht ist 🙂

Soweit zu den Updates interessanter Tools für WinMo Mobiltelefone.

Travelling Blogger

Letzte Woche wurde ich auf ein Programm aufmerksam, das JAMM in seinem Blog vorstellte: Travelling Blogger. Damit soll es möglich sein Beiträge in seinem zu synchronisieren und auch unterwegs zu schreiben. Daraufhin habe ich mir die vorgestellte Version des Programms auf meinen XDA comet heruntergeladen und fing an damit herumzuspielen. Der erste Start des Programms war etwas langsam und dauerte über 2 Minuten, jeder weitere Start verlief danach schneller. Etwas stutzig machte mich das aber schon. Die Konfiguration des Blogs sowie die anschließende Synchronisation verlief hingegen zügiger und ohne Probleme.
Mobile gebloggter Artikel
Das Programm an sich zeigt sich spartanisch und unterstützt nur im Rahmen des Möglichen (auf einem PDA/Smartphone), so dass man auch etwas HTML Kenntnisse mitbringen sollte. Der Test-Artikel war schnell getippt und auch auf den Server übertragen. Ein anschließender Blick auf den gespeicherten Artikel am Desktop brachte dann aber die große Enttäuschung: wie viele Programme in dem Bereich wird keine Rücksicht auf Umlaute o.ä. genommen, so dass ab dem ersten „ä“ der Artikel verstümmelt war. Betreibt jemand hingegen ein englischsprachiges Blog, hat er dieses Problem natürlich nicht.

An der Stelle war der Test für mich dann auch vorbei 🙁 Schade, denn das Programm an sich machte einen guten Eindruck und würde das schnelle Bloggen von unterwegs erlauben. Große Artikel wird man mit dem Programm eh nicht tippen, wenn man keine physikalische Tastatur an seinem Mobiltelefon hat.

Backup von Email-Konten via IMAP

Ich trage mich derzeit mit dem Gedanken mein Webspace-Paket auf ein neues Paket umstellen zu lassen. Hierbei werden vom Hoster einige Vorgaben gemacht, worauf der Kunde achten muss. Eine dieser Vorgaben ist es, dass der Kunde ein Backup aller seiner Daten (Webspace, Datenbank, Email-Konten und Einstellungen) vornehmen muss. Dies stellt auch gar kein Problem dar, nur bei dem Punkt Email-Konten musste ich kurz stutzen.

Wie kommt man denn da in einem Webspace-Paket mit reinem FTP-Zugang und ohne entsprechenden Backup-Punkt in der Konfigurationsoberfläche ran ? Email-Daemons legen diese Daten ja in einer Verzeichnisstruktur auf derPlatte ab (*nix-Systeme), worauf ich aber in dieser Konfiguration keinen Zugriff habe. Also habe ich mich an den Support gewandt und deren Lösungsvorschlag war so einfach, dass ich mich ernsthaft fragte, wieso ich nicht selbst darauf gekommen bin. Sollte der geneigte Leser bis zu diesem Punkt des Artikels auch noch keine Ahnung haben, wie er denn diesen Backup bewerkstelligen sollte, bin ich zumindest beruhigt, dass es nicht nur mir so ging.

Die Lösung – für IMAP Konten wohlgemerkt – liegt in der Verwendung eines kleinen Programms namens IMAPSize. Natürlich war mir bekannt, dass das IMAP-Protokoll besser und effizienter zum Verwalten von Emails als das POP3-Protokoll ist, da die Daten auf dem Server verwaltet werden und nicht alles übertragen werden muss, darüber jedoch auch Backups (auch inkrementell) zu machen, kam mir nie in den Sinn. Wieder etwas dazugelernt 🙂

Google Mobile Maps 2.3.0.9

Google hat Google Mobile Maps (GMM) für Windows Mobile in der Version 2.3.0.9 veröffentlicht. Auffälligste Änderung: Streetview wurde integriert. Bisher hat GMM auf meinem XDA comet gute Dienste geleistet, ich kann es daher nur jedem empfehlen. Anbei noch ein paar Screenshots.

GMM normale Ansicht

GMM Kontextmenü zu StreetView
GMM StreetView

Windows Mobile Tool: Mortbuttons 2.6

Vor zwei Tagen wurde die Version 2.6 des Werkzeugs Mortbuttons veröffentlicht. Die Änderungen zur Version 2.5 (die ich bereits in früheren Artikeln vorgestellt habe) sind wenige, aber dafür umso erfreulicher:

V2.6

  • Unterstützung von Kontakten
  • Schnellere Übergangs-Animationen
  • Mehr Einstellungen für einzelne Menüs
  • Bessere Unterstützung von vom Benutzer hinzugefügten Menüs
  • Diverse kleinere Verbesserungen und Bugfixes
  • Einfaches Heute-Plugin

Das erste Merkmal, das mir ins Auge fiel ist die Unterstützung von Übergangsanimationen. Das verleiht der Anwendung ein viel griffigeres „Look and Feel“ und ist einfach nur angenehm anzusehen. Welche Effekte für welche Aktion genutzt werden sollen, ist individuell einstellbar. Zur Verfügung stehen „Dehnen/Quetschen“, „Wegschieben“, „Darüber schieben“, „Scheibenwischer“, „Überblenden“, „Würfel“, Links/Rechts/Oben/Unten oder einfach „Kein Übergang“. In Verbindung mit den festlegbaren Fingergesten erreicht man näherungsweise das Verhalten des HTC Home Plugins bzw. des HTC Cubes. Einfach genial !

Hier ein Video, das die Effekte zeigt (Sorry für die miserable Qualität, ein anderes Handy musste hierfür herhalten):

currenttodayEine weitere Neuerung ist die Platzierung auf dem Heute-Bildschirm mittels eines kleinen Plugins, das mitinstalliert wird. Da ich aber meinen Heute-Bildschirm bereits mittels rlToday angepasst habe (s. das Bild links), starte ich „Mortbuttons1“ direkt als Menü, so dass diese Lösung für mich leider etwas zu spät kommt 🙁

Die nützlichste Erweiterung in V2.6 ist jedoch die Unterstützung von Kontakten. Das bedeutet konkret, dass man einen Kontakt als Schnellwahl-Knopf in einem Menü platzieren kann. Hat man zu diesem Kontakt ein Bild gepflegt, wird dieses direkt als anzuzeigendes Symbol übernommen. Endlich ein „Quick-Dial“ ohne Schnörkel. Daumen hoch an den Entwickler für diese Erweiterung 😉 Standardmäßig wird man auch vor der Anwahl gefragt, ob man diese Nummer auch wirklich wählen möchte, dies kann man aber in den Einstellungen ausschalten. Jedoch gilt: vom Sicherheitsdenken her sehr gut.

Mit diesen Erweiterungen habe ich ganz neue Ideen für eine kleine Umgestaltung meines Heute-Bildschirms, worüber ich dann auch berichten werde.

Skyfire 0.8 BETA 2 / Opera mini 4.2

Da ich in letzter Zeit nicht so zum Schreiben komme, wie ich mir das wünsche hier mal ein kurzes Update und Lebenszeichen 😉

Opera hat den Opera mini in Version 4.2 veröffentlicht. Neuerungen sind Skinning, d.h. also einfach ein anderes Theme installieren. Des Weiteren wird daran gearbeitet Video-Inhalte verfügbar zu machen (Skyfire kann das ja schon 😉 ). Ebenso wurde an der Performance und dem Syncing (Verbindung von dem Desktop Browser und dem Opera Mini durch „Opera Link“) gefeilt. Peinlich: beim Klick auf den automatisch auf der Startseite platzierten Link „Free Downloads“ beendet sich der Browser ohne Meldung und reißt auch die Java VM mit in den Abgrund.

Skyfire hat seinen Browwser in der Version 0.8 BETA 2 veröffentlicht. Direkt offensichtliche Änderungen konnte ich nicht feststellen. Benutzer, die bereits eine vorige Version installiert haben, werden über das Update automatisch benachrichtigt. Das Update scheint also in die Kategorie Produktpflege zu gehören.

Skyfire 0.8 BETA vs. Opera Mobile 9.5 BETA 2 / IRIS Browser

Das Thema Webseiten-Betrachtung mit dem XDA comet beschäftigt mich ja nun eine geraume Zeit. Angefangen habe ich – wie wohl jeder Benutzer – mit den Bordmitteln, sprich dem Internet Explorer Mobile. Schnell erkennt man jedoch, dass dieser an seine Grenzen stößt, so dass man sich nach Alternativen umsieht. Auf der Suche nach dem Erlebnis mobilen Surfens bin ich an folgenden Lösungen vorbei gekommen:

Nun bin ich beim Skyfire gelandet, über den ich schon früher einmal berichtet hatte. Das BETA-Programm war jedoch bisher auf die USA beschränkt und man musste erst einmal verifiziert werden bevor man den Browser ausprobieren durfte. Dies hat sich nun Ende letzten, Anfang diesen Monats geändert, so dass dieser Browser nun jedermann zugänglich ist. Heute habe ich mir Skyfire einmal näher angesehen, daher möchte ich hier über meine ersten Eindrücke berichten.

Die Registrierung auf der Skyfire Webseite verwirrt, da man aufgefordert wird eine Mobiltelefonnummer anzugeben, die mit dem Ländercode „+1“ beginnt. Nach einigem Ausprobieren und mit dem Mut zur Lücke habe ich dann hier einfach eine fiktive Nummer angegeben, die auch akzeptiert wurde. In der nun folgenden Bestätigungsmail, die man auf die angegebene Adresse geschickt bekommt, ist ein Download-Link enthalten. Beim Klick auf diesen Link wird man auf eine Webseite geleitet, wo man aufgefordert wird ein Passwort zu wählen und dies zu bestätigen. Die nächste Seite präsentiert dann den Download-Link, der auf eine CAB-Datei verweist, sofern man den Windows Mobile 5/6 Download ausgewählt hat. Der Browser ist ansonsten noch für Symbian basierte Mobiltelefone verfügbar (N-/E-Series).

Die Installation des Browsers verläuft völlig unspektakulär. Positiv zu erwähnen ist, dass man gefragt wird, ob man Skyfire als den Default-Browser setzen möchte; im Gegensatz zu anderen Browsern (s. Opera mobile), die das einfach stillschweigend machen. Zum Abschluß der Installation wird man noch gefragt, ob man den Browser gleich starten möchte oder das lieber später tun möchte.

skyfire0001Der erste Start des Skyfire Browsers verlief – subjektiv betrachtet – sehr viel schneller als der des Opera mobile und des IRIS Browsers. Beim ersten Start wird man nach seiner Email-Adresse und seinem zuvor vergebenen Passwort gefragt, bei weiteren Starts aber nicht mehr. Links ist der Startbildschirm von Skyfire zu sehen. Die Geschwindigkeit bei Skyfire beschränkt sich nicht nur auf den Start, sondern wird konsequent fortgesetzt. Hierzu aber im Laufe des Artikels mehr. Während des Startvorgangs wird auch jedes Mal erneut der Browser authentifiziert, was unter vorsichtigen Menschen Bedenken auslösen könnte, was denn sonst noch so alles über die Leitung Richtung Skyfire-Server geht, aber gerade wenn das Angebot dünn ist, muss man wohl einen Tod sterben.

skyfire0002Es sei noch anzumerken, dass es übrigens von keinem der oben angesprochenen Browser den Quelltext gibt. Dies wird sich eventuell bessern, wenn es einmal den mobilen Firefox (Codename: Fennec) geben wird, aber hier scheint noch ein bisschen Zeit vergehen zu müssen.

Der Browser kann sein Herkunftsland nicht verbergen, was man bei Betrachtung des Startbildschirms feststellen kann. So wird man auf aktuelle landestypische Themen hingewiesen (Election 2008), auch das voreingestellte Wetter (Mountain View) und die verwendete Einheit (Fahrenheit) zeigen dies.

Die Bilder unten zeigen den Startbildschirm und natürlich auch die Benutzeroberfläche des Skyfire Browsers. Beginnt man mit der Eingabe einer URL, so schlägt Skyfire dem Anwender passende Ergebnisse vor, die, sofern man einen Vorschlag auswählt, zu einer Suchanfrage via Google oder Yahoo führt (s. letztes Bild der 4 Bilder unten).

skyfire_start1skyfire_start2skyfire_start3skyfire_suggest

Der Seitenaufbau in Skyfire ist sehr schnell, meines Erachtens nach deutlich schneller als bei den anderen von mir bisher genutzten Browsern. Des Weiteren beherrscht er Flash und JavaScript, so dass auch Web 2.0 Seiten keine größeren Probleme bereiten sollten; das muss aber noch im Detail ausgetestet werden. Ein kurzer Test mit youtube zeigte aber schon vorab, dass Flash-Filme und dynamische Webinhalte kein Problem darstellen. Wer mit einem mobilen Endgerät schon einmal versucht hat auf Seiten wie youtube zu kommen ohne deren eingeschränkte Mobilseiten zu benutzen, weiss wovon ich rede.

skyfire_youtube1skyfire_youtube2skyfire_youtube3

Sehr angenehm hingegen ist, dass es keine lästigen Speicherfehlermeldungen (Out of memory) gab und der Browser auch bei komplexen Webseiten (z.Bsp.: heute.de) nicht in die Knie ging oder das Gerät kontinuierlich langsamer wurde. Anhand des Beispiels von Spiegel Online kann man sich nun den Browser einmal in Aktion ansehen:

Spiegel Online in Skyfire (Übersichtsmodus)Zoomvorgang nach Doppeltap mit StylusZoom auf SeitenausschnittFullscreen Modus

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist der Fullscreen-Modus, der das Platzangebot optimal ausreizt, indem er die obere und untere Leiste von Windows Mobile ausblendet und unten nur zwei kleine Buttons zu sehen sind. Oben links hat man die Möglichkeit den Fullscreen-Modus wieder zu verlassen (das kleine Dreieck). Opera Mobile 9.5 BETA x geht hier ähnliche Wege, zeigt aber nur eine Schaltfläche unten rechts semi-transparent an. Der IRIS Browser kann in dem Modus leider nicht 100% überzeugen, da er die untere Leiste von Windows Mobile eingeblendet ließ.

Als Fazit meiner bisherigen Erfahrungen kann ich sagen, dass der Skyfire-Browser meiner Vorstellung des mobilen Surfens bisher am nächsten kommt. Die Schnelligkeit und Genügsamkeit gerade auf einem Gerät mit wenig RAM wie dem XDA comet lassen einen die Skepsis, die man sich mit anderen Browsern „erarbeitet“ hat, vergessen. Daher kann ich den geneigten Leser nur einladen selbst seine Meinung zu bilden und sich den Browser einmal zu installieren – ich denke, es lohnt sich. Endlich ein mobiles Surf-Erlebnis ohne einen gravierenden Nachteil in Kauf nehmen zu müssen.

Derzeit tut sich auf dem Gebiet des mobilen Surfens recht viel. Man munkelt auch von einer neuen Internet Explorer 6 Mobilversion, die Mozilla Foundation arbeitet an Fennec und die anderen Hersteller verbessern ihre Browser kontinuierlich. Bleibt nur zu hoffen, dass sie die breite Masse der PocketPC/Smartphone Benutzer, die wenig RAM ihr Eigen nennen, nicht vergessen. Nicht jeder Benutzer hat einen HTC mit über 256 MB RAM 😉 Warten wir also ab, was uns die Zukunft bringt.

Kommentare und Anregungen sind willkommen.