Windows Mobile – nützliche Tools

Wie man an der Historie der Blogeinträge ersehen kann, komme ich nicht wirklich oft zum Bloggen. Daher werde ich versuchen mich in der Frequenz meiner Beiträge zu beschränken, dafür aber dann – so hoffe ich – nützliche Beiträge veröffentlichen 😉

Der heutige Blog-Beitrag befasst sich mit einer Reihe von Tools, die ich auf meinem XDA comet benutze und zu denen es in letzter Zeit Updates gab. Beginnen möchte ich mit dem Skyfire Browser, der nun für alle freigegeben wurde und in der Version 0.9 erschienen ist.

Ebenso gab es für den IRIS Browser ein Update, der diesen subjektiv betrachtet deutlich haptischer werden lässt, sprich er reagiert flüssiger auf Eingaben. Auf Mobilgeräten mit deutlich mehr RAM ist er sicher der Kandidat der Wahl, zumal er auch Tabbing beherrscht.

Heute Bildschirm mit Google SearchGoogle hat ein Update seiner WinMo Software Google Maps herausgegeben. Erschienen ist das Tool nun in Version 3.0.0.12 erschienen. Eine Neuerung ist u.a. die Möglichkeit Verkehrsinformationen in der angezeigten Map einzublenden. Eine weitere nützliche Software von Google ist die Google Suche, die sich auf dem Heute-Bildschirm installiert. Von dort aus hat man die Möglichkeit auf alle Dienste direkt zuzugreifen.

Für den Kontaktlisten-Ersatz iContact gab es ein Update auf Version 0.91. Zur Erinnerung: iContact erlaubt die Anzeige der Kontakte in Form einer Liste, die man mit dem Finger bedienen kann. Insgesamt lassen sich die Kontakte so sehr viel leichter durchforschen.

Wer mit dem WinMo-Wecker nicht zufrieden ist und hier insbesondere eine „Snooze“-Funktion vermisst, sollte sich G-Alarm ansehen. Die Software erlaubt eine Vielzahl von Optionen. Für die ganz hartgesottenen Morgenmuffel gibt es die Möglichkeit den Alarm so zu konfigurieren, dass man zuerst eine Aufgabe oder ein Rätsel lösen muss, bevor man den Alarm abstellen kann. Eine echte Herausforderung, wenn man gerade aufgewacht ist 🙂

Soweit zu den Updates interessanter Tools für WinMo Mobiltelefone.

Skyfire 0.8 BETA 2 / Opera mini 4.2

Da ich in letzter Zeit nicht so zum Schreiben komme, wie ich mir das wünsche hier mal ein kurzes Update und Lebenszeichen 😉

Opera hat den Opera mini in Version 4.2 veröffentlicht. Neuerungen sind Skinning, d.h. also einfach ein anderes Theme installieren. Des Weiteren wird daran gearbeitet Video-Inhalte verfügbar zu machen (Skyfire kann das ja schon 😉 ). Ebenso wurde an der Performance und dem Syncing (Verbindung von dem Desktop Browser und dem Opera Mini durch „Opera Link“) gefeilt. Peinlich: beim Klick auf den automatisch auf der Startseite platzierten Link „Free Downloads“ beendet sich der Browser ohne Meldung und reißt auch die Java VM mit in den Abgrund.

Skyfire hat seinen Browwser in der Version 0.8 BETA 2 veröffentlicht. Direkt offensichtliche Änderungen konnte ich nicht feststellen. Benutzer, die bereits eine vorige Version installiert haben, werden über das Update automatisch benachrichtigt. Das Update scheint also in die Kategorie Produktpflege zu gehören.

Skyfire 0.8 BETA vs. Opera Mobile 9.5 BETA 2 / IRIS Browser

Das Thema Webseiten-Betrachtung mit dem XDA comet beschäftigt mich ja nun eine geraume Zeit. Angefangen habe ich – wie wohl jeder Benutzer – mit den Bordmitteln, sprich dem Internet Explorer Mobile. Schnell erkennt man jedoch, dass dieser an seine Grenzen stößt, so dass man sich nach Alternativen umsieht. Auf der Suche nach dem Erlebnis mobilen Surfens bin ich an folgenden Lösungen vorbei gekommen:

Nun bin ich beim Skyfire gelandet, über den ich schon früher einmal berichtet hatte. Das BETA-Programm war jedoch bisher auf die USA beschränkt und man musste erst einmal verifiziert werden bevor man den Browser ausprobieren durfte. Dies hat sich nun Ende letzten, Anfang diesen Monats geändert, so dass dieser Browser nun jedermann zugänglich ist. Heute habe ich mir Skyfire einmal näher angesehen, daher möchte ich hier über meine ersten Eindrücke berichten.

Die Registrierung auf der Skyfire Webseite verwirrt, da man aufgefordert wird eine Mobiltelefonnummer anzugeben, die mit dem Ländercode „+1“ beginnt. Nach einigem Ausprobieren und mit dem Mut zur Lücke habe ich dann hier einfach eine fiktive Nummer angegeben, die auch akzeptiert wurde. In der nun folgenden Bestätigungsmail, die man auf die angegebene Adresse geschickt bekommt, ist ein Download-Link enthalten. Beim Klick auf diesen Link wird man auf eine Webseite geleitet, wo man aufgefordert wird ein Passwort zu wählen und dies zu bestätigen. Die nächste Seite präsentiert dann den Download-Link, der auf eine CAB-Datei verweist, sofern man den Windows Mobile 5/6 Download ausgewählt hat. Der Browser ist ansonsten noch für Symbian basierte Mobiltelefone verfügbar (N-/E-Series).

Die Installation des Browsers verläuft völlig unspektakulär. Positiv zu erwähnen ist, dass man gefragt wird, ob man Skyfire als den Default-Browser setzen möchte; im Gegensatz zu anderen Browsern (s. Opera mobile), die das einfach stillschweigend machen. Zum Abschluß der Installation wird man noch gefragt, ob man den Browser gleich starten möchte oder das lieber später tun möchte.

skyfire0001Der erste Start des Skyfire Browsers verlief – subjektiv betrachtet – sehr viel schneller als der des Opera mobile und des IRIS Browsers. Beim ersten Start wird man nach seiner Email-Adresse und seinem zuvor vergebenen Passwort gefragt, bei weiteren Starts aber nicht mehr. Links ist der Startbildschirm von Skyfire zu sehen. Die Geschwindigkeit bei Skyfire beschränkt sich nicht nur auf den Start, sondern wird konsequent fortgesetzt. Hierzu aber im Laufe des Artikels mehr. Während des Startvorgangs wird auch jedes Mal erneut der Browser authentifiziert, was unter vorsichtigen Menschen Bedenken auslösen könnte, was denn sonst noch so alles über die Leitung Richtung Skyfire-Server geht, aber gerade wenn das Angebot dünn ist, muss man wohl einen Tod sterben.

skyfire0002Es sei noch anzumerken, dass es übrigens von keinem der oben angesprochenen Browser den Quelltext gibt. Dies wird sich eventuell bessern, wenn es einmal den mobilen Firefox (Codename: Fennec) geben wird, aber hier scheint noch ein bisschen Zeit vergehen zu müssen.

Der Browser kann sein Herkunftsland nicht verbergen, was man bei Betrachtung des Startbildschirms feststellen kann. So wird man auf aktuelle landestypische Themen hingewiesen (Election 2008), auch das voreingestellte Wetter (Mountain View) und die verwendete Einheit (Fahrenheit) zeigen dies.

Die Bilder unten zeigen den Startbildschirm und natürlich auch die Benutzeroberfläche des Skyfire Browsers. Beginnt man mit der Eingabe einer URL, so schlägt Skyfire dem Anwender passende Ergebnisse vor, die, sofern man einen Vorschlag auswählt, zu einer Suchanfrage via Google oder Yahoo führt (s. letztes Bild der 4 Bilder unten).

skyfire_start1skyfire_start2skyfire_start3skyfire_suggest

Der Seitenaufbau in Skyfire ist sehr schnell, meines Erachtens nach deutlich schneller als bei den anderen von mir bisher genutzten Browsern. Des Weiteren beherrscht er Flash und JavaScript, so dass auch Web 2.0 Seiten keine größeren Probleme bereiten sollten; das muss aber noch im Detail ausgetestet werden. Ein kurzer Test mit youtube zeigte aber schon vorab, dass Flash-Filme und dynamische Webinhalte kein Problem darstellen. Wer mit einem mobilen Endgerät schon einmal versucht hat auf Seiten wie youtube zu kommen ohne deren eingeschränkte Mobilseiten zu benutzen, weiss wovon ich rede.

skyfire_youtube1skyfire_youtube2skyfire_youtube3

Sehr angenehm hingegen ist, dass es keine lästigen Speicherfehlermeldungen (Out of memory) gab und der Browser auch bei komplexen Webseiten (z.Bsp.: heute.de) nicht in die Knie ging oder das Gerät kontinuierlich langsamer wurde. Anhand des Beispiels von Spiegel Online kann man sich nun den Browser einmal in Aktion ansehen:

Spiegel Online in Skyfire (Übersichtsmodus)Zoomvorgang nach Doppeltap mit StylusZoom auf SeitenausschnittFullscreen Modus

Ebenfalls positiv zu erwähnen ist der Fullscreen-Modus, der das Platzangebot optimal ausreizt, indem er die obere und untere Leiste von Windows Mobile ausblendet und unten nur zwei kleine Buttons zu sehen sind. Oben links hat man die Möglichkeit den Fullscreen-Modus wieder zu verlassen (das kleine Dreieck). Opera Mobile 9.5 BETA x geht hier ähnliche Wege, zeigt aber nur eine Schaltfläche unten rechts semi-transparent an. Der IRIS Browser kann in dem Modus leider nicht 100% überzeugen, da er die untere Leiste von Windows Mobile eingeblendet ließ.

Als Fazit meiner bisherigen Erfahrungen kann ich sagen, dass der Skyfire-Browser meiner Vorstellung des mobilen Surfens bisher am nächsten kommt. Die Schnelligkeit und Genügsamkeit gerade auf einem Gerät mit wenig RAM wie dem XDA comet lassen einen die Skepsis, die man sich mit anderen Browsern „erarbeitet“ hat, vergessen. Daher kann ich den geneigten Leser nur einladen selbst seine Meinung zu bilden und sich den Browser einmal zu installieren – ich denke, es lohnt sich. Endlich ein mobiles Surf-Erlebnis ohne einen gravierenden Nachteil in Kauf nehmen zu müssen.

Derzeit tut sich auf dem Gebiet des mobilen Surfens recht viel. Man munkelt auch von einer neuen Internet Explorer 6 Mobilversion, die Mozilla Foundation arbeitet an Fennec und die anderen Hersteller verbessern ihre Browser kontinuierlich. Bleibt nur zu hoffen, dass sie die breite Masse der PocketPC/Smartphone Benutzer, die wenig RAM ihr Eigen nennen, nicht vergessen. Nicht jeder Benutzer hat einen HTC mit über 256 MB RAM 😉 Warten wir also ab, was uns die Zukunft bringt.

Kommentare und Anregungen sind willkommen.

Opera Mobile 9.5 Beta 2

Es gibt eine neue Version des Opera Mobile Browsers in Form der Version 9.5 Beta 2. Hervorgehoben wurden viele Verbesserungen, so soll etwa der Browser an sich 2.5 Mal schneller als der Internet Explorer Mobile rendern. Das „Look and Feel “ soll neue Maßstäbe setzen (gegenüber der Beta 1 hat sich nicht viel verändert). Neu scheint auch die Unterstützung sog. Des Weiteren werden nun auch die vom Desktop her bekannten Opera Widgets unterstützt.

Wer nun allerdings hofft, dass der „Out of memory“ Bug verschwunden sei, der irrt gewaltig. Dieser doch schwerwiegende Punkt macht den Browser für den Einsatz auf meinem XDA comet unbrauchbar, da hier die Meldung – je nach Webseite – alle 10 Sekunden kommt. Dann wird das Gerät langsam träge und reagiert nur noch schkeppend. Im schlimmsten Fall ist ein Softreset notwendig. Opera scheint sich also eher auf die nächste Generation der PocketPCs, die mit mehr als 64 MB RAM protzen können, zu konzentrieren.

Für die Upgrade-Willigen noch ein Hinweis: Die vorige Version des Opera Mobile muss deinstalliert werden !

Fazit: ich bleibe vorerst bei meinem IRIS Browser, der zuverlässiger arbeitet als der Opera Mobile; zumindest auf Geräten mit wenig RAM tut er das. Gespannt warte ich auch auf die kommende Version des Firefox Mobile (Codename:Fennec). Eine frühe Alpha-Version existiert bereits, lässt sich bisher aber nur auf dem Nokia N810 ausführen.

Mobiles Internet – die (vermeintliche) Lösung

Ich hatte ja bereits darüber berichtet, dass es auf mobilen Endgeräten, die mit Windows Mobile laufen, keine wirklich gute Lösung für das Surfen im Internet gibt. Es gibt einige gute Ansätze, aber die Browser-Anwendung, die den endgültigen Durchbruch bringt, so dass ich mir sage: „Ok, ich brauche sonst keine weitere mehr“ – diese habe ich noch nicht gefunden.

In der engeren Auswahl hatte ich bisher 2 Programme, die aber beide noch nicht als fertige Produkte auf dem Markt erhältlich sind: Opera Mobile 9.5 BETA und Skyfire, wobei ich letzteren bisher nur in Form von Screenshots zu Gesicht bekam. Das Beta-Programm für Skyfire beschränkt sich derzeit auf die USA 🙁 Der Opera Mobile 9.5 Beta Browser kämpft noch mit Kinderkrankheiten und dem äußerst nervigen Out-of-Memory Bug, der ein stabiles Surfen unmöglich macht.

irisbrowserstartNun bin ich aber über einen Webbrowser gestolpert, der als Basis WebKit zum Rendering benutzt und auch Tabs und verschiedene Anzeige-Modi unterstützt. Auch ansonsten zeigt er sich recht stabil und kann mit mehreren Modi dienen, bietet JavaScript 1.5, CSS 2.x und 3.x, einen Popup-Blocker – eigentlich alle Features, die man so von einem Desktop-Browser gewohnt ist. Im Prinzip bietet er genau das, was man von einem Browser für mobile Endgeräte erwartet (dass man nicht den vollen Komfort erwarten kann wie auf dem Desktop, dürfte jedem klar sein). Das Programm hört auf den Namen Iris Browser. Unter dem Link kann auch eine Liste aller Features eingesehen werden.

irisbrowserexampleMan bewegt sich mittels Stylus durch die angezeigte Webseite – hierbei wird zusätzlich noch ein Übersichtsbild unten rechts eingeblendet, über das man auch navigieren kann und sich somit schnell auf großen Seiten bewegen kann. Als Beispiel habe ich die Seite von O2 aufgerufen und ein Bild vom Ergebnis gemacht. Die Seite wird im Großen und Ganzen naturgetreu – also wie auf dem Desktop – dargestellt.

Möchte man vermeiden, dass eine optimierte Fassung einer Webseite auf dem mobilen Endgerät angezeigt wird, so kann man zwischen den verschiedenen Anzeige-Modi wechseln bzw. man kann ich den Einstellungen auch ein Häkchen setzen („Identified as Desktop computer“).

Das Arbeiten mit dem Browser macht viel Spaß – nicht zuletzt auch wegen seiner Fehlertoleranz. Merkt er bspw. dass der Speicher knapp wird, so deaktiviert er das automatische Nachladen von Bildern und zeigt ein Grundgerüst der Seite an. Des Weiteren gibt es viele nette Spielereien wie Überblend-Effekte oder Wellen-Animationen beim Tippen auf einen Link usw.

Besonders gut gelöst finde ich haben die Entwickler das Einpassen von Seitenausschnitten, wie man es auch vom Safari auf dem iPhone gewohnt ist. Hierbei bewirkt ein Doppel-Tippen auf den Schirm, dass der Ausschnitt in den Bildschirm eingepasst wird. Ein weiteres Doppel-Tippen das Gegenteil. Ich habe hier drei Bilder von dem Vorgang gemacht:

irisbrowserzat1irisbrowserzat2irisbrowserzat3

Bild 1 zeigt den Originalausschnitt, Bild 2 den Zoomvorgang (etwas Phantasie bitte !), Bild 3 das Resultat nach dem Einpassen.

Wenn ihr euch den Browser runterladen wollt, ist eine kleine formlose Registrierung notwendig. Hierbei genügt es den Namen und die Email-Adresse anzugeben. Danach lädt man sich eine CAB-Datei herunter, die dann installiert wird. Der Erststart des Browser fördert auch gleich ein Update zutage, so dass man ca. 2,5 MB nachladen muss. Das ist zwar unschön, aber wenn man das per WLAN erledigt, geht es und man spart etwas Traffic. Danach wird dieses Update installiert und man kann beginnen.

Ich wollte euch diese Browser-Anwendung einmal kurz vorstellen, kann aber natürlich nicht auf alle Features eingehen – hier ist euer Spieltrieb gefragt. Generell ist es aber die in meinen Augen bisher praktikabelste Lösung Webseiten komfortabel unter Windows Mobile zu betrachten und sich darauf zu bewegen. Äußerst gespannt warte ich auf das fertige Endprodukt 🙂

Opera Mobile 9.5 Update

Opera hat vorgestern ein Update seines Browsers für mobile Endgeräte herausgebracht. Hierbei wurde nur eine Kleinigkeit behoben: beim Beenden der Vorgängerversion gingen die eingestellten Sounds & Benachrichtigungen verloren, so dass man diese immer erneut setzen musste nach Gebrauch des Browsers.

Ansonsten habe ich noch den bei WMExperts beschriebenen Workaround für das „Out of memory“ Problem ausprobiert, aber viel Besserung brachte es bei mir jetzt nicht. Ich hoffe sehr, dass die Entwickler bei Opera das noch in den Griff bekommen…

o2 Datentarife / Opera Mobile 9.5 Beta

Seit Anfang des Monats habe ich den Interpack-S zum Reinschnuppern in die mobile Datenwelt. Leider sind die 30 Inklusiv-MB nun schon verbraucht und ich habe mich dazu entschlossen den Datentarif auf Internetpack-M zu wechseln. Der freundliche Mitarbeiter von o2 sagte auch gleich, dass das kein Problem ist: „nach oben [Anm.: zu wechseln] geht immer“ 🙂 Ab morgen habe ich dann den Internetpack-M und ab dann werde ich deutlich ungehemmter bzw. immer mit einem Auge auf dem Sbp GPRS Monitor die mobile Datenwelt genießen können.

Ein Aspekt trübt allerdings das gute Gesamtbild der o2-Tarife: es ist schwierig einen Gesamtüberblick über alle Daten-Tarife und Einstellungen zu erhaschen. Da gibt es die Standard-Abrechnung nach Zeit oder Volumen, Internet-Pack-S/-M/-L sowie Surf@Home. Bei all den verschiedenen Tarifen muss man auch peinlich auf den verwendeten APN achten. Welchen APN man aber für welchen Tarif nutzen muss, steht in der Übersicht nicht direkt. Na – so ganz stimmt es nicht, ich hatte mal eine Übersichtstabelle auf den o2 Seiten gefunden, aber diese habe ich seitdem auch nie wieder gefunden, weil ich mir den Klick-Weg dorthin nicht gemerkt habe 🙁 Generell kann ich aber sagen, dass dort stand: für Internet-Pack-S/-M/-L kann der APN internet oder surfo2 verwendet werden (ohne Gewähr). Man findet das aber auch relativ schnell, wenn man die FAQ mit dem Suchwort „apn“ malträtiert.

Derzeit schaue ich mir den Opera Mobile 9.5 Beta an, der von der Mimik her an den Safari auf dem iPhone erinnert, an. Dieser kommt meiner Vorstellung eines guten Browsers für PPCs/Smartphones bisher am Nächsten. Der Internet Explorer mobile ist auch ok, ist aber nicht mehr Stand der Technik. Nicht konkurrenzfähig sind folgende Browser: Opera mini (kein JavaScript, kein Java), Mozilla Minimo (uralte Version 0.2, soll aber wieder gepusht werden), Thunderhawk (kostenpflichtiger Browser, 49,95$ im Jahr – die spinnen wohl !).

Eine interessante Alternative stellt der Browser Skyfire dar, der derzeit auch im Beta 2 Stadium vorliegt. Diesen werde ich mir bei Gelegenheit einmal ansehen, ein gefundenes Review lässt aber einiges an Hoffnung aufkeimen.

Ansonsten sind auch die übrigen Dienste auf den XDA comet gewandert: Slick (Instant Messaging), Skype, Wetterdienste. Weitere werden sich sicher noch finden 😉

Firefox 3 – Erfahrungsbericht

Nachdem ich noch an anderen Artikeln arbeite, wollte ich aber nun das Blog hier nicht versauern lassen und habe mich dazu entschlossen einen kleinen Erfahrungsbericht über den relativ frischen Firefox 3 zu schreiben.

Ich muss gestehen, dass ich das Programm nicht gleich nachdem es herausgegeben wurde installiert habe. Das lag einerseits daran, dass sicher einige Add-Ons noch inkompatibel waren, andererseits auch daran, dass ich schlicht und ergreifend nicht im Land war 😉

Wie es nun einmal so ist, hat dann doch irgendwann der Spieltrieb gesiegt und nachdem auch keine bizarren Horrorszenarien in einschlägigen Newstickern auftauchten, entschloss ich mich dazu den neuen Firefox auszuprobieren.

Zuerst einmal möchte ich beschreiben, was mich an dem „alten“ Firefox 2 etwas gestört hatte:

  • „Go“-Button in der Adressleiste: dieser wurde immer als erstes mittels about:config deaktiviert
  • Darstellungsfehler beim Scrollen in Emails in Hotmail: wenn ich manche Emails mittels Mausrad gescrollt habe, wurden im Verlauf Streifen in Graphiken gezeichnet. Dieses Phänomen sah ich auf verschiedenen Rechnern
  • Handling der Tableiste beim Scrollen: es kann durchaus vorkommen, dass bei mir im Extremfall bis zu 20 Tabs geöffnet sind. Diese reagierte dann manchmal träge und es dauerte immer etwas, um von einem Ende an das andere zu gelangen. Das lag aber weniger an der Menge denn an einem Performanceproblem ?
  • Speicherlochprobleme: einige meiner bevorzugten Seiten machen von JavaScript intensiv Gebrauch. Des Weiteren kann es bei mir vorkommen, dass der Browser bis zu 15 Tage am Stück ohne Unterbrechung läuft, ganz einfach, weil ich zu faul bin bei interessanten Lesestrecken abzubrechen und diese dann später erneut öffnen zu müssen (sei es über Favoriten o.ä.). Auf jeden Fall erreichte bei mir ein Firefox 2 zu Spitzenzeiten über 400 MB Speicherverbrauch !

Die Installation des neuen Firefox verlief genauso reibungslos, wie man es vorher gewohnt war. Unabhängig hiervon möchte ich aber mal eine Anmerkung loswerden: kein Mensch braucht standardmäßig ein Desktop-Icon zu dem installierten Programm ! Ich persönlich sehe meinen Desktop mit den Shortcuts in 2% aller Fälle in denen ich vor dem PC sitze, was aber nicht an einem zu kleinen Display liegt (22″ Samsung Widescreen), sondern daran, dass ich diesen einfach nicht brauche. Nun gut, nach der benutzerdefinierten Installation ohne Desktop-Icon und geändertem Installationspfad startete ich den Browser am Schluß der Installation. Der Browser führte daraufhin eine Updateprüfung für bereits installierte Add-Ons durch. Diese Prüfung ließ daraufhin verlauten, dass nur ein Theme-Add-On (Foxdie Graphite 1.2.1) nicht kompatibel sei. Damit konnte ich allerdings sehr gut leben. Ansonsten scheint die Add-On Gemeinde sich fleißig auf den Firefox 3 vorbereitet zu haben 😉

Hier eine Liste der von mir genutzen Add-Ons:

Navigation ButtonsDie augenscheinlichste Neuerung war nun die Toolbar mit den Navigationsbuttons, auch der lästige „Go“-Button war verschwunden. Die Navigationsbuttons mit der Hervorhebung des „Zurück“-Buttons finde ich sehr gelungen.

TableftTabrightDie Tableiste „fühlt“ sich viel griffiger an, d.h. wenn man mit der Maus über Tabs streift, werden diese etwas hervorgehoben, das Handling an sich wurde deutlich verbessert. So ist nun ein butterweiches Scrollen enthalten, die Tableiste reagiert sofort. Ein nettes Feature: wenn man einen Pfeilbutton links oder rechts zum Scrollen innerhalb der Tableiste doppelt klickt, springt die Navigationsleiste zum Anfang oder Ende, ein Einfachklick nur zum vorigen oder nächsten Tab. Daumen hoch für diese Neuerung ! Auch ein Scrollen mittels Mausraud ist einfach und flott möglich, sofern man mit dem Mauszeiger innerhalb der Tableiste ist.

Der Seitenaufbau ist gefühlt etwas schneller als beim Firefox 2, die oben angesprochenen Darstellungsfehler sind nicht mehr reproduzierbar. Des Weiteren scheinen die Entwickler auch einige Speicherlecks behoben zu haben, bisher entwickelt sich der Speicherverbrauch auf jeden Fall moderater als zuvor. Positiv hervorzuheben ist auch ein Feature unter „Extras -> Add-ons“: im sich öffnenden Fenster kann man die Plugins einsehen, die der Firefox nutzt, was vorher nur erschwert möglich war.

Das URL-Eingabefeld wurde ebenfalls aufgebohrt. Es werden nun bei einer Eingabe nicht nur der Verlauf, sondern auch die Favoriten durchsucht, die Anzeige beschränkt sich nun nicht mehr nur auf die URL, sondern es wird auch der Titel zu der URL angezeigt:Urleingabe

Alles in allem ist der Firefox 3 auf jeden Fall ein Schritt nach vorn. Er beseitigt einige Unschönheiten aus der Vergangenheit und kommt mit einigen (auch sichtbaren) Neuerungen daher, die man nicht mehr missen möchte. Wer ganz sicher gehen will, sollte seine verwendeten Add-Ons auf Kompatibilität prüfen. Mein Fazit: der Umstieg war schmerzlos und die Mühe wert. Daher kann ich dies nur jedem emfpehlen.

Kritik und Anregungen sind selbstverständlich willkommen !

Apple’s Dauerhaftigkeit – Safari um jeden Preis.

Anfang des Monats hatte ich ja über Apple’s Strategie bzgl. Safari geschrieben (Safari to the people !). Dabei ging es um die aggressive Verbreitungstaktik des Apfel-Browsers Safari und dem Versuch den Browser per Software-Update unterzujubeln, obwohl der Benutzer diese Software bisher gar nicht installiert hatte.

Begriffsdefinition:

Eine Aktualisierung, teils auch Nachführung, Evidenthaltung oder Update bezeichnet, beschreibt den Vorgang, etwas bereits Vorhandenes auf den neuesten Stand zu bringen. Eine Aktualisierung kann also nur durchgeführt werden, wenn bereits eine Version existiert.“ (Quelle: wikipedia)

Es gab entweder in der letzten c’t (ich glaube 09/08, sicher bin ich mir aber nicht) oder im heise newsticker einen Bericht, wo Apple angeblich seine Update-Oberfläche aktualisiert hat und zusätzliche Software nun gesondert darstellt. Dies habe ich bisher nicht ausmachen können. Im Gegenteil: heute morgen blitzte mir folgendes Fenster entgegen:

Apple Software-Update (Safari)

Daraus schließe ich, dass die Option „Markierte Updates ignorieren“ leider doch nicht die erhoffte Wirkung hatte 🙁

Ich will natürlich nicht ausschließen, dass diese neue Ansicht des Update-Fensters existiert. Des Weiteren möchte ich auch keine Meinungsbildung betreiben – jeder soll sich über das Vorgehen Apple’s sein eigenes Urteil bilden. Persönlich aber fühle ich mich langsam von Apple belästigt; ich will Safari nicht auf meinem PC ! Mittlerweile bin ich sogar eher auf dem Weg eine gewisse Abneigung gegen diese Software zu entwickeln, das bedeutet natürlich, sollte es anderen Anwendern genau so ergehen, verbaut sich Apple hier sehr zielsicher einen ganzen Markt. Ob das wirklich die gewünschte Wirkung ist ?

Safari to the people !

Wie Thomas in seinem Blog auch schon beschrieben hat („Apple nervt…„), listet das Apple Software Update jüngst seinen Browser „Safari“ als Softwarekomponente, die aktualisiert werden müsste. Auch heise online war es eine Meldung wert dieses Verhalten seitens Apple zu hinterfragen und bekannt zu machen.

Bei mir kam diese Aufforderung nun bereits schon zweimal und ich dachte eigentlich, dass wenn ich das Update einmal verweigert habe, es damit gegessen sei, aber weit gefehlt. Wie auf dem Screenshot zu sehen, gab es ein Update für iTunes und Quicktime sowie für den Safari. Das Safari Update wählte ich ab und installierte das Update für iTunes und Quicktime, nur um nach Abschluss der Aktualisierung erneut über ein Update für den Safari benachrichtigt zu werden. Ist es heutzutage nicht mehr erwünscht sich frei für oder bewusst gegen eine Software zu entscheiden ? Wohl dem, der sich die Update-Liste vorher anschaut, wehe dem, der einfach „Installieren“ drückt…

Man kann zumindest selektierte Updates für das aktuelle Update mittels abwählen ignorieren, traurig ist hingegen, dass es soweit kommen und eben dies der Benutzer selbst in die Hand nehmen muss. Also machte ich mich einmal auf die Suche nach einer Möglichkeit dem Update-Wahn Apples bzgl. Safari auch für die Zukunft aus dem Wege zu gehen und tatsächlich ist es so, dass Apple’s Software Update Applikation einem anbietet selektierte Updates dauerhaft zu ignorieren ! Was dauerhaft für Apple bedeutet, warte ich einmal ab…

Der Browserkrieg scheint erneut entfacht zu werden: Microsoft schob nach Jahren der Pause den IE7 nach, Apple forciert seinen Browser mittels eines „Updates“, das keines ist… Da bleibe ich doch lieber meinem Firefox weiterhin treu 😉