WordPress Blog ohne .htaccess und mod_rewrite betreiben

Hallo zusammen,

durch die Umstellung meines Webpacks auf ein kleineres Paket, aber neue Produktlinie, ging leider das .htaccess Feature verloren. Dies benötigt man normalerweise, um darin Anweisungen für mod_rewrite zu definieren, so dass WordPress schönere URLs für Tags, Artikel – kurz alle Permalinks nutzen und verarbeiten kann. Da mein Webpack diese Fähigkeit nun aber nicht mehr vorweisen kann, musste ein andere Ansatz her. Immerhin wurde nahezu jeder Klick auf einen Link meiner Webseite mit einer Fehlerseite bestraft 🙁

Die Lösung für dieses Problem könnt ihr hier nachlesen. Leider sind mit diesem Lösungsansatz auch alle früheren Verlinkungen auf mein Blog hinfällig, dafür funktioniert jedoch alles wieder.

Umstellung des Webpacks

Hallo zusammen,

aufgrund der Umstellung meines Webpacks, die dieses Wochenende stattfand, kann es derzeit noch zu Problemen kommen (ich sehe im Logfile viele 404 Fehler 🙁 ). Ich werde versuchen diese Probleme zeitnah zu beseitigen. Danke für euer Verständnis.

Jens

dLan Erfahrungsbericht

Schon seit längerer Zeit rang ich mit mir mein Heimnetzwerk anzupassen, da mich das Ethernetkabel vom Router im Wohnzimmer ins Arbeitszimmer doch etwas störte. Dieses ging nämlich vom Router quer über den Flur unter der Tür in mein Arbeitszimmer und dort in den Switch. Im Prinzip also ein optischer Stilbruch und eine potentielle Stolperfalle.

Der Router im Wohnzimmer verfügt über 802.11a/b/g WLAN AccessPoint, weswegen ich zuerst darüber nachdachte die kurze Strecke per Funknetzwerk zu überbrücken. Dies erschien mir solang das Sinnvollste als dass mir das Detail entging, dass man den Speedport W701V im Repeater-Modus nur per WEP Verschlüsselung koppeln kann, was in meinen Augen mehr als nicht mehr zeitgemäß erschien. Der Router an sich unterstützt Verschlüsselungen bis WPA2-AES, was als Stand der Technik gilt. Zur Erinnerung: WEP Verschlüsselungen sind in weniger als einer Minute zu knacken (Quelle: heise). Aber deswegen gleich den Router austauschen und noch mehr Geld für eine neue Netzwerktopologie investieren ?

Auf der Suche nach Alternativen stieß ich dann auf PowerLAN/dLan, also Netzwerkverbindungen über das Stromnetz. Recherchen im Internet bestätigten auch schnell, dass dLan mittlerweile längst den Kinderschuhen entwachsen war und auch die Übertragungsraten mehr als vernünftig waren. Doch welcher Hersteller sollte es werden ? Immerhin werden PowerLAN-Adapter mittlerweile von verschiedensten Herstellern (AllNet, D-Link, MSi,…) produziert jedoch wusste ich aus früheren Testberichten, dass die aus der ehemaligen ELSA entstandene Firma devolo gute Qualität produziert und da ich früher schon ein Fan der (leider nicht mehr in ursprünglicher Form existierenden) ELSA war, fiel die Entscheidung nicht schwer.

Zunächst lag der Plan einige Wochen auf Eis bzw. dümpelte so vor sich hin. Der Gedanke auch einen MediaPlayer im Wohnzimmer zu etablieren verschärfte die Problematik, da ich hierfür noch eine Strippe durchs Wohnzimmer ziehen musste, was aber auf wenig Akzeptanz stieß. Langer Rede kurzer Sinn: es wurden 2 devolo AVPlus Starter Kits geordert. Der Vorteil der AVPlus Variante ist, dass man hierbei keinen Stromanschluß verliert, da diese Adapter eine integrierte Steckdose inklusive Kindersicherung haben. Die perfekte Lösung, da ich auch davor zurückscheute die eh begrenzte Anzahl an Steckdosen in meiner Wohnung durch „normale“ dLan Adapter weiter zu dezimieren. Des Weiteren bietet die Vielfalt an dLan Produkten mittlerweile ausgezeichnete Erweiterungsmöglichkeiten 😉

Natürlich will ich hier auch nicht die Nachteile der Lösung verschweigen: dLan ist ein Funker, ebenso wie WLAN. Da sich hier aber andere Randbedingungen ergeben, kam es bspw. in meinem Arbeitszimmer vor, dass sich der dLan Adapter und meine Logitech Funkmaus bei hohen Übertragungsraten auf dem Netzwerk ins Gehege kamen und die Maus nicht mehr so reagierte wie gewünscht. Die Lösung des Problems war aber schnell gefunden und der dLan Adapter auf die gegenüberliegende Wand des Arbeitszimmers verbannt. Damit waren diese Probleme Geschichte. Des Weiteren hört man in billigen Lautsprechern bei hohen Übertragungsraten ein Rauschen, welches ich aber meinen billigen und wenig abgeschirmten Lautsprechern zuschreibe. Lautsprecher in einer vernünftigen Preisklasse (40-100 EUR), sollten dieses Problem nicht aufweisen.

Das Netzwerk war super schnell eingerichtet, man musste die Adapter lediglich einstecken, per Knopfdruck die Verschlüsselung aktivieren (128 Bit AES) und das war es. Die Verbindung funktionierte auf Anhieb ohne Murren. Auch der Betrieb eines Adapters an einer Mehrfachsteckerleite (obwohl devolo dies nicht empfiehlt) bereitet überhaupt keine Probleme. Man verliert aber natürlich etwas Bandbreite hierdurch.

Hier nun eine kleine Übersicht meines Netzwerks:

Topologie dLan

Eine kleine Messung mit dem devolo Informer ergab folgende Durchsatzraten (Up- & Downstream gleich, sofern nicht anders ausgezeichnet):

  1. TAE: 165 MBps
  2. Arbeitszimmer: 168 MBps
  3. Wohnzimmer an Mehrfachsteckdose: Downstream 148 MBps / Upstream 167 MBps

Unterm Strich bin ich mit der Einfachheit der Installation, der Qualität und der Bandbreite sehr zufrieden. Wie bei jeder Lösung hat es Licht und Schatten, jedoch überwiegt hier das Licht 🙂 Ich kann daher diese Netzwerkvariante uneingeschränkt weiterempfehlen.

Anpassung o2 Internet-Packs

Letzte Woche wurde bekannt, dass o2 seine Internet-Packs anpassen wird. Da ich selbst das Internet-Pack-M nutze, ist es für mich dahingehend interessant, dass die 200 Mb Obergrenze wegfallen und ähnlich der Konkurrenz eine Drosselung auf GPRS-Niveau greifen wird. Dies ist natürlich sehr viel besser als jedes überschrittene MByte teuer zu bezahlen.

Doch Achtung: ein Bestandskunde muss diese Umstellung aktiv einfordern, da der Tarif nicht automatisch umgestellt wird. Daher werde ich morgen im Laufe des Tages diese Umstellung beauftragen.

Derzeit weiß ich nicht, ob hiermit wieder ein Pferdefuß verbunden ist, kann es mir aber lebhaft vorstellen. So rechne ich bspw. damit, dass wieder eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten fällig werden wird, obwohl ich den Tarif ja bereits längere Zeit gebucht habe. Wie die Auswirkungen für die Nutzer anderer Packs sein werden, vermag ich nicht zu sagen, dies sollte man aktiv nachfragen.

Dropbox – Synchronisation leicht gemacht

Im Internet gibt es mittlerweile einige Dienste, die einem kostenlos Speicherplatz zur Verfügung stellen. Hierbei schwankt dir Größe des zur Verfügung gestellten Speicherplatzes von Dienst zu Dienst. So sind es bspw. bei GMX im Basispaket, das kostenlos ist, 1 Gb beträgt, bei Hotmail (Microsoft’s Skydrive) sind es 25 Gb, jedoch kann man nur Dateien bis zu 50 Mb an einem Stück hochladen. Richtig transparent ist jedoch keine der beiden Lösungen, da man immer wieder über den Browser gehen muss.

Dropbox TrayiconVor ein paar Tagen bin ich nun auf Dropbox gestoßen. Dieser Dienst stellt einem kostenlos 2.2 Gb und ein Programm, das für Windows, Linux und MacOS zur Verfügung. Dieses Programm wird in der System-Tray angezeigt, überwacht einen Ordner und synchronisiert diesen sobald sich dessen Inhalt ändert. Natürlich ist es auch möglich weiterhin über das Browser-Interface zu gehen. Hiermit kann man dann bspw. Inhalte von zu Hause überall verfügbar machen und auch umgekehrt. Ebenso kann man Dateien der Öffentlichkeit freigeben und diese dann per Link an Freunde senden, so dass sie sich die Dateien runterladen können.

Alles in allem ist Dropbox eine wunderbare Möglichkeit Dateien auf mehreren Rechner synchron zu halten und dabei den Vorteil zu nutzen diese auch als Backup hinterlegen zu können.

Windows Mobile – nützliche Tools

Wie man an der Historie der Blogeinträge ersehen kann, komme ich nicht wirklich oft zum Bloggen. Daher werde ich versuchen mich in der Frequenz meiner Beiträge zu beschränken, dafür aber dann – so hoffe ich – nützliche Beiträge veröffentlichen 😉

Der heutige Blog-Beitrag befasst sich mit einer Reihe von Tools, die ich auf meinem XDA comet benutze und zu denen es in letzter Zeit Updates gab. Beginnen möchte ich mit dem Skyfire Browser, der nun für alle freigegeben wurde und in der Version 0.9 erschienen ist.

Ebenso gab es für den IRIS Browser ein Update, der diesen subjektiv betrachtet deutlich haptischer werden lässt, sprich er reagiert flüssiger auf Eingaben. Auf Mobilgeräten mit deutlich mehr RAM ist er sicher der Kandidat der Wahl, zumal er auch Tabbing beherrscht.

Heute Bildschirm mit Google SearchGoogle hat ein Update seiner WinMo Software Google Maps herausgegeben. Erschienen ist das Tool nun in Version 3.0.0.12 erschienen. Eine Neuerung ist u.a. die Möglichkeit Verkehrsinformationen in der angezeigten Map einzublenden. Eine weitere nützliche Software von Google ist die Google Suche, die sich auf dem Heute-Bildschirm installiert. Von dort aus hat man die Möglichkeit auf alle Dienste direkt zuzugreifen.

Für den Kontaktlisten-Ersatz iContact gab es ein Update auf Version 0.91. Zur Erinnerung: iContact erlaubt die Anzeige der Kontakte in Form einer Liste, die man mit dem Finger bedienen kann. Insgesamt lassen sich die Kontakte so sehr viel leichter durchforschen.

Wer mit dem WinMo-Wecker nicht zufrieden ist und hier insbesondere eine „Snooze“-Funktion vermisst, sollte sich G-Alarm ansehen. Die Software erlaubt eine Vielzahl von Optionen. Für die ganz hartgesottenen Morgenmuffel gibt es die Möglichkeit den Alarm so zu konfigurieren, dass man zuerst eine Aufgabe oder ein Rätsel lösen muss, bevor man den Alarm abstellen kann. Eine echte Herausforderung, wenn man gerade aufgewacht ist 🙂

Soweit zu den Updates interessanter Tools für WinMo Mobiltelefone.

Travelling Blogger

Letzte Woche wurde ich auf ein Programm aufmerksam, das JAMM in seinem Blog vorstellte: Travelling Blogger. Damit soll es möglich sein Beiträge in seinem zu synchronisieren und auch unterwegs zu schreiben. Daraufhin habe ich mir die vorgestellte Version des Programms auf meinen XDA comet heruntergeladen und fing an damit herumzuspielen. Der erste Start des Programms war etwas langsam und dauerte über 2 Minuten, jeder weitere Start verlief danach schneller. Etwas stutzig machte mich das aber schon. Die Konfiguration des Blogs sowie die anschließende Synchronisation verlief hingegen zügiger und ohne Probleme.
Mobile gebloggter Artikel
Das Programm an sich zeigt sich spartanisch und unterstützt nur im Rahmen des Möglichen (auf einem PDA/Smartphone), so dass man auch etwas HTML Kenntnisse mitbringen sollte. Der Test-Artikel war schnell getippt und auch auf den Server übertragen. Ein anschließender Blick auf den gespeicherten Artikel am Desktop brachte dann aber die große Enttäuschung: wie viele Programme in dem Bereich wird keine Rücksicht auf Umlaute o.ä. genommen, so dass ab dem ersten „ä“ der Artikel verstümmelt war. Betreibt jemand hingegen ein englischsprachiges Blog, hat er dieses Problem natürlich nicht.

An der Stelle war der Test für mich dann auch vorbei 🙁 Schade, denn das Programm an sich machte einen guten Eindruck und würde das schnelle Bloggen von unterwegs erlauben. Große Artikel wird man mit dem Programm eh nicht tippen, wenn man keine physikalische Tastatur an seinem Mobiltelefon hat.

Backup von Email-Konten via IMAP

Ich trage mich derzeit mit dem Gedanken mein Webspace-Paket auf ein neues Paket umstellen zu lassen. Hierbei werden vom Hoster einige Vorgaben gemacht, worauf der Kunde achten muss. Eine dieser Vorgaben ist es, dass der Kunde ein Backup aller seiner Daten (Webspace, Datenbank, Email-Konten und Einstellungen) vornehmen muss. Dies stellt auch gar kein Problem dar, nur bei dem Punkt Email-Konten musste ich kurz stutzen.

Wie kommt man denn da in einem Webspace-Paket mit reinem FTP-Zugang und ohne entsprechenden Backup-Punkt in der Konfigurationsoberfläche ran ? Email-Daemons legen diese Daten ja in einer Verzeichnisstruktur auf derPlatte ab (*nix-Systeme), worauf ich aber in dieser Konfiguration keinen Zugriff habe. Also habe ich mich an den Support gewandt und deren Lösungsvorschlag war so einfach, dass ich mich ernsthaft fragte, wieso ich nicht selbst darauf gekommen bin. Sollte der geneigte Leser bis zu diesem Punkt des Artikels auch noch keine Ahnung haben, wie er denn diesen Backup bewerkstelligen sollte, bin ich zumindest beruhigt, dass es nicht nur mir so ging.

Die Lösung – für IMAP Konten wohlgemerkt – liegt in der Verwendung eines kleinen Programms namens IMAPSize. Natürlich war mir bekannt, dass das IMAP-Protokoll besser und effizienter zum Verwalten von Emails als das POP3-Protokoll ist, da die Daten auf dem Server verwaltet werden und nicht alles übertragen werden muss, darüber jedoch auch Backups (auch inkrementell) zu machen, kam mir nie in den Sinn. Wieder etwas dazugelernt 🙂

Google Mobile Maps 2.3.0.9

Google hat Google Mobile Maps (GMM) für Windows Mobile in der Version 2.3.0.9 veröffentlicht. Auffälligste Änderung: Streetview wurde integriert. Bisher hat GMM auf meinem XDA comet gute Dienste geleistet, ich kann es daher nur jedem empfehlen. Anbei noch ein paar Screenshots.

GMM normale Ansicht

GMM Kontextmenü zu StreetView
GMM StreetView

Skyfire 0.8 BETA 2 / Opera mini 4.2

Da ich in letzter Zeit nicht so zum Schreiben komme, wie ich mir das wünsche hier mal ein kurzes Update und Lebenszeichen 😉

Opera hat den Opera mini in Version 4.2 veröffentlicht. Neuerungen sind Skinning, d.h. also einfach ein anderes Theme installieren. Des Weiteren wird daran gearbeitet Video-Inhalte verfügbar zu machen (Skyfire kann das ja schon 😉 ). Ebenso wurde an der Performance und dem Syncing (Verbindung von dem Desktop Browser und dem Opera Mini durch „Opera Link“) gefeilt. Peinlich: beim Klick auf den automatisch auf der Startseite platzierten Link „Free Downloads“ beendet sich der Browser ohne Meldung und reißt auch die Java VM mit in den Abgrund.

Skyfire hat seinen Browwser in der Version 0.8 BETA 2 veröffentlicht. Direkt offensichtliche Änderungen konnte ich nicht feststellen. Benutzer, die bereits eine vorige Version installiert haben, werden über das Update automatisch benachrichtigt. Das Update scheint also in die Kategorie Produktpflege zu gehören.